Eine
Direktbank ist eine Bank, welche ihre Bankgeschäfte ohne einem eigenen Filialnetz anbietet. Meist sind
Direktbanken Töchter von größeren Banken welche ein Filialnetz betreiben. Damit möchten diese Kunden eben preissensivitive KundInnen ansprechen.
In Österreich zählen zu den
Direktbanken:
- easybank AG (BLZ: 14200, seit 1997 meldepflichtig)
- Generali Bank AG (BLZ: 18400, seit 2002)
- ecetra Central European e-Finance AG (BLZ: 18700, seit 2001)
- ING-DiBa Direktbank Austria (BLZ: 19210, seit 1999) (Niederlassung der ING-DiBa AG)
- direktanlage.at AG (BLZ: 19250, seit 2001)
- bankdirekt.at AG (BLZ: 34796, seit 2007)
Die erste und bisher auch noch immer größte Direktbank ist die BAWAG PSK Tochter die "EasyBank". Nach den OENB-Aufzeichnungen (2008) waren rund 890.000 Personen Kunde bei zumindest einer der angeführten Direktbanken. Nicht in der Statistik scheinen Banken auf, die wie eine Direktbank geführt werden oder eben im Ausland beheimatet sind (wie z. B. die DKB oder ATB). Für die genannten sechs österreichischen Direktbanken belief sich die Bilanzsumme per Ende Dezember 2008 auf 6,03 Mrd EUR; das entsprach einem Zuwachs von 11,7%. Im Jahr 2007 lag die Wachstumsrate noch bei 14,4%. Der Anteil der Direktbanken gemessen an der Bilanzsumme auf dem gesamten
österreichischen Bankenmarkt (1.069,36 Mrd EUR) verharrte mit 0,6% auf Vorjahresniveau und ist somit relativ gering. Die österreichischen Direktbanken haben als Zielgruppen in erster Linie Konsumenten.
Direktbanken für Österreich:
Zusätzlich zu diesen Banken gibt es noch weitere Möglichkeiten sein Geld DIREKT anzulegen bzw. auszuborgen (zumeist über das Internet):