AT-Bank, VR-Bank Braunau und Sparkasse OÖ erhöhen Sparzinsen

Die VR-Bank Braunau und die Sparkasse OÖ erhöhen einen Teil ihres Produktportfolios. Betroffen sind bei der VR-Bank Braunau nun das Kapitalsparbuch über 18 Monate und bei der Sparkasse OÖ die Kapitalsparbücher über 24 und 36 Monate.

Bei der Amsterdam Trade Bank gibt es etwas Neues. Bisher konnte man bei der Bank aus den Niederlanden leider nur über ein deutsches Referenzkonto (hier bot sich das kostenlose DKB-Konto an) Kunde werden. Ab sofort aber bietet die ATB auch für Österreich Sparprodukte an. Damit ist es ab sofort möglich, dass man auch mit einem österreichischen Referenzkonto Kunde bei der ATB wird.

Anbieter / Produkt

Sparform

Zinsen bisher

Zinsen Neu

VR-Bank Braunau VR-Bank Kapitalsparbuch 18M 1,5 Jahre gebunden 2,500 2,700
Sparkasse OÖ Kapitalsparbuch (2 Jahre) 2 Jahre gebunden 2,125 2,375
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 3 Jahre 3 Jahre gebunden 3,000 3,100
Sparkasse OÖ Kapitalsparbuch (3 Jahre) 3 Jahre gebunden 2,500 2,625
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 3 Monate 3 Monate gebunden 1,500 1,750
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 4 Jahre 4 Jahre gebunden 3,000 3,250
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 5 Jahre 5 Jahre gebunden 3,000 3,500
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 6 Monate 6 Monate gebunden 1,500 1,750
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 9 Monate 9 Monate gebunden 1,500 1,750
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Internet Sparkonto (Tagesgeldkonto) täglich fällig 1,500 1,750

 

 

ATB, Oberbank, Hypo OÖ und Schelhammer & Schattera erhöhen die Sparzinsen

Ein guter Tag ist heute für die Sparfüchse! Die Zinsen steigen, zumindest heute, bei vielen Banken. Besonders ein bereits angekündigtes Angebot der niederländischen ATBank sticht hier besonders hervor – aber alles mal der Reihe nach.

Die ATBank erhöht ihre Sparzinsen für 1, 2 und 5 Jahre. Nach den Zinsänderungen von der letzten Woche, passt das Bankhaus Schelhammer und Schattera die Kapitaleinlage über 1 Jahr. Ebenso nach oben geht es bei der Oberbank und bei der Hypo OÖ. Während die Oberbank ihre Saprzinsen um +0,1 % bei den Kapitalsparbüchern über 12 und 24 Monate nach oben anpasst, gibt es bei der Hypo OÖ bei den Garantiesparbüchern eine Anpassung von 1/8 %.

Mit dem Angebot der Amsterdam Trade Bank, welches über das DKB Konto möglich wird, kann man nun für 12 Monate Bindung satte 2,5 % Sparzinsen bekommen. Für aktuelle Verhältnisse ist das ein Spitzenzinssatz, insbesondere deshalb, weil die Bindung über 12 Monate absehbar ist. Eine längere Bindung ist im Moment wohl nicht sinnvoll, denn die Sparzinsen könnten mittelfristig wieder steigen.

Hier noch alle Änderungen der Sparzinsen im Überblick:

Anbieter / Produkt

Sparform

Zinsen bisher

Zinsen Neu

ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 1 Jahr 1 Jahr gebunden 2.000 2.500
Oberbank 12M-Kapitalsparbuch 1 Jahr gebunden 1.500 1.600
Schelhammer & Schattera Bank Kapitaleinlage (1 Jahr) 1 Jahr gebunden 1.250 1.350
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 2 Jahre 2 Jahre gebunden 2.250 2.500
Oberbank 24M-Kapitalsparbuch 2 Jahre gebunden 1.500 1.600
HYPO OÖ HYPO Garantiesparbuch 2 Jahre 2 Jahre gebunden 1.375 1.500
HYPO OÖ HYPO Garantiesparbuch 3 Jahre 3 Jahre gebunden 1.625 1.750
ATB – Amsterdam Trade Bank ATB Festgeld 5 Jahre 5 Jahre gebunden 2.750 3.500

 

 

Ausländische Zinsen (DKB, Advanzia, …): Wie versteuern?

Es gibt auch für Österreicher tolle Möglichkeiten sein Geld im Ausland zu veranlagen. Dies tun manche Bösewichte deshalb, um es vor der heimischen Steuer zu verstecken (es gilt natürlich wie immer die Unschuldsvermutung… aber wir wissen wer gemeint ist), viele tun es jedoch ganz einfach deshalb, weil es im Ausland höhere Sparzinsen gibt! In Österreich wird bei den heimischen Sparzinsen zum 31.12. brav die KESt in der Höhe von 25 % abgezogen. Hier ist nichts zu tun vom Sparer – die Bank führt seine Steuern für Sparerträge automatisiert ans Finanzamt ab.

Sparzinsen im Ausland

Wenn man seine Ersparnisse bei der DKB, BIG Bank oder bei der Advanzia Bank anlegt, so sind dies ausländische Banken und man muss bei der jeweiligen Bank hinterlegen, dass man Steuerausländer ist und man sich über die ordnungsgemäße Versteuerung selbst kümmert. Das bedeutet man erhält so die Sparzinsen im Ausland brutto für netto, ohne Abzüge. Somit gab es bis zu diesem Zeitpunkt keinen Abzug von den 25 % KESt.

Sparzinsen im Inland versteuern

Man muss sich danach selbst um die ordnungsgemäße Versteuerung der Sparzinsen kümmern. Innerhalb der EU, aber z. B. auch die EU und die Schweiz haben hier ein sehr reges Informationsverfahren entwickelt, in dem mitgeteilt wird, dass Sparer X oder Sparer Y soviel an Kapitalerträgen erwirtschaftet hat. Damit weiß die heimische Steuer auch, wie viel die jeweiligen ausländischen Sparer in ihrer Einkommensteuererklärung dann auch angeben müssten.

Wie werden ausländische Kapitalerträge im Inland versteuert?

Nun, wie das nun konkret funktioniert erklärt am besten der folgende Absatz des Finanzministeriums:

Ausländische Kapitalerträge, die mit inländischen endbesteuerungsfähigen Kapitalerträgen vergleichbar sind, müssen in die Einkommensteuererklärung aufgenommen werden. Ihre Besteuerung erfolgt aber isoliert vom übrigen Einkommen mit einem festen Steuersatz von 25% der Bruttoerträge (eventuell im Ausland bereits abgezogene Quellensteuern sind wieder hinzuzurechnen). Es werden bei ihrer Veranlagung im Einkommensteuergesetz enthaltene Freibeträge, Freigrenzen und Absetzbeträge nicht steuermindernd berücksichtigt, auch ein Werbungskostenabzug ist ausgeschlossen. Sie werden also im Ergebnis so behandelt wie endbesteuerungsfähige inländische Kapitalerträge, die der KESt von 25% unterliegen. Man spricht hier von einer “Quasi-Endbesteuerung”.
“Quasi-endbesteuert” sind insbesondere:

  • Zinsen aus Einlagen bei einer ausländischen Bank.
  • Erträge aus Forderungswertpapieren (auch bei inländischem Emittenten), die auf ein Depot bei einer ausländischen Bank gutgeschrieben werden.
  • Dividenden aus Aktien einer ausländischen AG, die auf ein ausländisches Depot zufließen.
  • Ausschüttungen einer ausländischen GmbH.
  • Ausgeschüttete Erträge aus ausländischen Investmentfonds, die auf ein ausländisches Depot erfolgen.
  • Ausschüttungsgleiche Erträge aus ausländischen Investmentfonds bei inländischem Depot (ausgenommen die echt endbesteuerten Meldefonds) oder bei ausländischem Depot.

Quelle: http://m.bmf.gv.at/Steuern/Brgerinformation/Sparen/BesteuerungvonKapit_5188/5Wiewerdenvergleich_5646/_start.htm

Um die Zinsen dann in der Einkommensteuerveranlagung anzuführen, muss das Formular E1 (Download Link auf der Website des BMF) ausgefüllt werden. Bei der Kennzahl 754 auf der Seite 4 (von 8) muss dann der Bruttowert der ausländischen Zinserträge angeführt werden. Dies sieht so aus:

E1 Formular - Sparzinsen im Ausland, Kennzahl 754

Wir wünschen viel Spaß beim Versteuern der ausländischen Zinserträge – damit ist das Finanzamt froh, Sie haben Ihre Steuerschuld erledigt und können beruhigt schlafen.

 

 

Denizbank senkt per 12.4.2010 von 2,100 auf 1,875 %

Beim Tagesgeld häufen sich die Nachrichten über Zinssenkungen. Heute ist die Denizbank dran, welche auf ihrer Website darüber berichtet, dass ab 12.4.2010 ein reduzierter Zinssatz in der Höhe von 1,875 % gilt. Bisher war die Denizbank der Bestbieter, zumindest wenn von Aktionen und weiteren Bedingungen abgesehen wird.

Damit sieht es im Moment ab Mitte April im Ranking der besten Sparzinsen so aus (Änderungen natürlich vorbehalten):

  1. 2,200 % Direktanlage (Nur für Neukunden!)
  2. 2,050 % DKB (Kreditkartensparen)
  3. 1,875 % DenizBank
  4. 1,810 % LiveBank
  5. 1,800 % EasyBank

Man darf aber fix davon ausgehen, dass sich an diesem Stand aber sicherlich noch etwas ändern wird. Die magische 2 % Grenze wird schon bald von allen unterschritten werden.

 

 

Kosten für Girokonto in Österreich zu hoch!

Was bringt die EU? Hier ein gutes Beispiel, was die EU alles macht und Konsumenten bei Entscheidungen hilft, bzw. bei Vergleichen. Die EU hat eine Studie erstellt in der sie die europäischen Banken und deren Kosten für die Führung eines Girokontos miteinander verglichen hat. Das Bauchgefühl vieler Österreicher sagte damit wohl zurecht, dass die Kosten für ein Girokonto in Österreich doch eher sehr hoch sind – verglichen mit anderen Ländern der EU.

Im Moment gibt es in der ganzen EU nur 3 weitere Länder die noch höhere Kosten für ein Konto haben. Das sind

  • Italien
  • Spanien
  • Frankreich

Alle anderen Länder der EU haben moderatere durchschnittliche Kosten für ein Konto. Ein besonderer Kritikpunkt der Studienautoren war zudem, dass es in Österreich sehr schwer ist die tatsächlichen Kosten für ein Girokonto festzustellen. Die Angaben der Banken-Websites waren meist sehr ungenau und man musste hier per E-Mail und Telefon nachfragen.

Wie die EU-Studie aufzeigt, sollen die durchschnittlichen Kosten zur Führung eines Girokontos in Österreich bei ca. € 140,- liegen. In Italien bei € 253,- und in Deutschland bei nur € 89,-. Der Girokontovergleich hier zeigt eher geringere Kosten zur Führung eines Girokontos wobei berücksichtigt werden muss, dass die Überziehung eines Kontos die Kosten maximieren lassen können.

Für Österreicher gibt es im Moment mehrere Möglichkeiten um an ein günstiges Girokonto zu kommen. Folgende Banken bieten Konten kostenlos an, wobei bei manchen gewisse Bedingungen berücksichtigt werden sollten. Sehr zufrieden sind Kunden mit dem easy gratis der Easy Bank – welches jedoch unbedingt als Gehaltskonto geführt werden muss, um es tatsächlich kostenlos zu bekommen. Hier die kostenlosen Anbieter:

Aber selbst viele andere Banken wie z. B. die regionalen SPARDA Banken bieten kostengünstige Konten an.

 

 

Generali Bank – Beste Zinsen für Tagesgelder!

Die Generali Bank ist nun im Zins-Vergleich für täglich fällige Sparzinsen ganz vorne zu finden. Momentan erhält man dort 2,25 % Zinsen, wenn man mindestens € 50.000,- auf das neue Sparkonto überweist. Billiger und einfacher gehts, wenn man das Angebot der niederländischen ATB annimmt (dafür benötigt man aber als Referenzkonto ein deutsches Konto – die Empfehlung lautet hier das kostenlose DKB Girokonto als Referenzkonto verwenden).

Wenn man bei der Generali Bank keine € 50.000,- als Einlage zusammenbringt, so erhält der kleine Sparer noch immer 2,00 % an Sparzinsen. Mehr Informationen über das Spar-Konto der Generali Bank gibts auf deren Website, wo dieses Spar-Konto mit mindestens 2 % Zinsen auch eröffnet werden kann.

 

 

DKB Sparzinsen mit 2,55 % auf täglich fällig

Für viele ist es schon ein bekannter Geheimtipp. Über die deutsche DKB Bank bekommt man nicht nur ein kostenloses Girokonto inklusiver kostenloser deutscher Bankomatkarte und kostenloser Visa-Kreditkarte, sondern auch gute 2,55 % Zinsen für Guthaben auf der Kreditkarte.

Die Eröffnung des DKB-Cash Kontos erfolgt online und ohne große Probleme. Man bekommt einen Schrieb zugesandt, muss sich beim Postboten bzw. am Postamt ausweisen und paar Tage später bekommt man die Bankomatkarte, Kreditkarte und die Zugangscodes fürs Online Banking zugesandt. Danach kann man via BIC, IBAN & Co Geld von seinem österreichischen Girokonto aufs deutsche DKB-Konto überweisen (Dauer ca. 3 Tage). Von dort kann man dann weiter arbeiten, wie z. B. das Geld vom Girokonto auf die Visa Kreditkarte und dort bekommt man dann satte 2,55 % Sparzinsen (Zinsen werden monatlich gutgeschrieben!). Das Angebot mit den 2,55 % Zinsen gibt es bereits länger, wie unser Sparzinsen-Vergleich zeigt.

Momentan bietet nur die Porschebank attraktivere Zinsen wie die DKB Bank. Immer mehr Österreicher vertrauen auf das Angebot der DKB.