Sparbuch Vergleich Oktober 2017

Die Sparbücher in Österreich im Vergleich um die besten Sparbuch Zinsen zu finden

Hohe Sparzinsen aus Österreich mit bis zu 0,30 % aus 19 Angebote gratis & unverbindlich vergleichen

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Nur Angebote von Filialbanken: Das schöne, klassische Sparbuch ist noch immer beliebt. Hier finden Sie die Angebote für Sparbücher der Banken mit Filialen.

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Das Ergebnis des Sparbuch Vergleichs vom 20.10.2017

Anbieter Zinsen 1
Ertrag
Zinsertrag vor KESt Einlagensicherung Mindest- und Höchsteinlage
Vakifbank 0,300 % 15,00 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Hypo Vorarlberg 0,125 % 6,25 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Kärntner Sparkasse 0,125 % 6,25 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Sparkasse Pottenstein 0,125 % 6,25 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Volksbank Gänserndorf - Marchfeld 0,125 % 6,25 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Sparkasse Wiener Neustadt 0,125 % 6,25 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
WSK Bank 0,125 % 6,25 € Mindesteinlage: 1,00 €
Höchsteinlage:
Hello bank! 0,100 % 5,00 € Mindesteinlage: 2500,00 €
Höchsteinlage:
Hypo Tirol 0,100 % 5,00 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
RLB OÖ 0,050 % 2,50 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Sparda Bank Villach 0,050 % 2,50 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Erste Bank 0,020 % 1,00 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Hypo Vorarlberg 0,020 % 1,00 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Bank Burgenland 0,010 % 0,50 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
BAWAG 0,010 % 0,50 € Mindesteinlage: 1,00 €
Höchsteinlage:
Hypo Steiermark 0,010 % 0,50 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Hypo Steiermark 0,010 % 0,50 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:
Oberbank 0,010 % 0,50 € Mindesteinlage: 1000,00 €
Höchsteinlage:
RLB NÖ-Wien 0,010 % 0,50 € Mindesteinlage: 0,00 €
Höchsteinlage:

Stand des Sparbuch Vergleichs: 20.10.2017

Sparbuch Österreich

Es ist der Klassiker für fleißige Sparer schlechthin: Die Rede ist von dem Sparbuch. Mit Fug und Recht lässt sich die Behauptung aufstellen, dass das Sparbuch nach wie vor eine der meist geschätzten Anlageformen darstellt. Aber Sparbuch ist nicht gleich Sparbuch.

Der Begriff des Sparbuchs

Es gibt natürlich verschiedene Arten des Sparbuchs. Zunächst interessiert einmal, was unter einem Sparbuch eigentlich verstanden wird. Eine Antwort gibt hier § 31 Abs.1 des Bankwesensgesetzes (BWG).Einer Spareinlage ist im Prinzip eine Geldeinlage bei einem Kreditinstitut, die primär der Geldanlage und nicht dem Zahlungsverkehr dient und nur gegen die Aushändigung einer bestimmten Urkunde, im Regelfall dem Sparbuch, erfolgt. Das Sparbuch kann somit als eine Art von Sparurkunde bezeichnet werden.

Kapitalsparbuch und Prämiensparbuch

Es gibt natürlich verschiedenen Arten von Sparbüchern. Im Regelfall wird auf einem Sparbuch eine Geldeinlage über einen längeren Zeitraum fest angelegt und verzinst. In diesem Fall liegt ein sog. Kapitalsparbuch vor. Hier wird ein bestimmter Einmalbetrag über einen Zeitraum von regelmäßig 12,36 oder bis zu 60 Monaten festverzinslich angelegt. Die Zinsen werden dann im Regelfall einmal jährlich ausgeschüttet. Im Gegensatz hierzu steht das sog. Prämiensparbuch. Der wesentliche Unterschied zu dem Kapitalsparbuch besteht darin, dass das Prämiensparbuch ein laufendes Ansparen - im Regelfall monatlich oder vierteljährlich - durch Geldeinzahlungen erlaubt. Zudem sind bei einem Prämiensparbuch die Zinssätze nicht von vorneherein festgeschrieben; sie können also variabel gestaltet werden. Nicht zu verwechseln sind die oben genannten Sparbücher mit der sog. Sparcard. Im Unterschied zu den auf den Sparbüchern vorhandenen Einlagen werden die Einklagen auf den Sparcards täglich fällig. Hier scheidet das längerfristige Anlegen von Geld aus, sodass der Zinssatz insgesamt geringer ausfällt.

Losungswortsparbuch und Namenssparbuch

Die Vorschrift des § 31 Abs. 3 BWG differenziert noch zwischen einem Losungswortsparbuch und Namenssparbuch. § 31 Abs. 3 BWG regelt hier, dass bei Spareinlagen bis zu einem Guthaben in Höhe von 15.000 Euro, die nicht auf den Namen des Inhabers lauten, über die Einlagen nur gegen Nennung eines vorher bestimmtem Losungswortes verfügt werden darf. Der Verfügungsberechtigte muss sich darüber hinaus noch mit Hilfe eines gültigen Ausweises legitimieren. Eine anonyme Geldabhebung, wie sie noch bis zum 31.10.2010 statthaft war, ist seit dem 01.11.2010 nicht mehr möglich. Bei einem Sparguthaben von über 15.000 Euro kommt ausschließlich das Namenssparbuch in Betracht. Mit anderen Worten: Das Sparbuch muss in diesem Fall auf den Namen des jeweiligen Kunden lauten. Will dieser über die Einlagen verfügen, muss er sich mittels eines Ausweises als Inhaber des Sparbuchs legitimieren und vor jeder Verfügung eine Unterschrift leisten.

Die Modalitäten bei der Eröffnung eines Sparbuchs

Die Modalitäten der Eröffnung eines Sparbuchs sind im Prinzip simpel. Der Kunde hat sich auch hier mittels seines Ausweises zu legitimieren. Alles Weitere wird von der jeweiligen Bank erledigt. Hieraus ergibt sich aber, dass im Gegensatz zu der vor dem 01.11.2010 herrschenden Gesetzeslage ein Sparbuch nicht mehr anonym eröffnet werden kann. Auch insoweit hat das österreichische Bankgeheimnis eine wesentliche Lockerung erfahren, zumal ja auch keine anonymen Abhebungen, wie oben bereits erwähnt, mehr möglich sind.

Die Vorteile des Sparbuchs

Fakt ist, dass das Sparbuch eine sehr sichere Anlageform ist. Der Kunde ist gegen einen etwaigen Konkurs des Bankhauses prinzipiell umfänglich geschützt. Das Stichwort lautet hier: Einlagensicherung gem. § 5 Einlagensicherungsfond. Dieser sorgt dafür, dass die individuellen Spareinlagen bis zu einer Höhe von maximal 100.000 Euro Guthaben gesichert sind. Insgesamt stellt eine Geldanlage über ein Sparbuch folglich eine risikoarme Anlage dar; diese ist zudem recht renditestark. Allerdings sollte der Kunde noch die Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 % für die angesparten Zinsen aus den Spareinlagen mit berücksichtigen.

Vorgehen bei Verlust des Sparbuchs

Leider kommt es immer wieder vor, dass ein Sparbuch abhandenkommt; sei es durch Diebstahl oder indem es anderweitig verloren geht. Der Verlust ist sofort der Bank zu melden. Wichtig ist in diesem Fall, dass das Losungswort und die Sparbuchnummer bekannt sind. Nur so kann seitens der Bank das verloren gegangene Sparbuch identifiziert werden. Dieses wird dann automatisch über einen Zeitraum von vier Wochen gesperrt. Es kann also kein Geld mehr abgehoben werden. Wird innerhalb dieser Frist das Sparbuch wieder gefunden, so bedarf es keiner weiteren Schritte mehr. Im Regelfall bleibt das Sparbuch leider verloren. Jetzt bedarf es zwingend einer sog. "Schad- und Klagloshaltungserklärung". Diese stellt die Bang vor etwaigen haftungsrechtlichen Ansprüchen frei. In den meisten Fällen wird dann nach einem Zeitraum von knapp 5 Wochen nach der Verlustmeldung ein neues Sparbuch ausgestellt. Problematischer ist die Angelegenheit jedoch, wenn das Guthaben auf dem Sparbuch die Grenze von 2.000 Euro überschreitet. Eine außergerichtliche "Schad- und Klagloshaltungserklärung" ist in diesem Fall nicht mehr ausreichend. Hier greift dann das Kraftloserklärungsgesetz, welches einen Antrag auf "Kraftloserklärung" des Sparbuchs vorschreibt. Der Antrag auf "Kraftloserklärung" hat in diesem gegenüber dem jeweils zuständigen Landesgericht zu erfolgen. Dann wird durch das Gericht ein sog. Aufgebotsverfahren eingeleitet. Dieses dauert 6 Monate und geschieht durch einen förmlichen Anschlag bzw. eine förmliche Anzeige in der Wiener Zeitung als auch im Internet. Über das Guthaben auf dem Sparbuch darf während der Dauer dieses Aufgebotsverfahrens auch nicht mehr verfügt werden. Hierfür steht die verantwortliche Bank juristisch ein. Nach dem ergebnislosen Ablauf dieser Frist darf dann die endgültige "Kraftloserklärung" erfolgen. Dem Inhaber wird dann letztendlich ein neues Sparbuch ausgestellt. Dieser kann erst dann wieder über das Guthaben verfügen. Der Verlust des Sparbuchs bedeutet somit nicht zwangsläufig, dass die auf dem Sparbuch eingezahlten Einlagen verloren sind. Bedarf es jedoch eines gerichtlichen Antrags auf "Kraftloserklärung", dann kann sich dieser Vorgang mitunter aber bis zu 9 Monaten hinziehen.

Fazit zum Sparbuch:

Insgesamt verbleibt zu resümieren, dass das Sparbuch nach wie vor eine häufige und solide Anlageform darstellt, wobei die Gewinne natürlich zum einen abgängig sind von der Höhe der Spareinlagen und zum anderen von den Zinssätzen und den jeweiligen Laufzeiten. An dieser Stelle empfiehlt sich stets ein Vergleich der einzelnen Konditionen bei den jeweiligen Banken.

Was wird hier verglichen?

Sie bekommen hier die Sparbuch-Zinsen im Vergleich zum Banken Mitbewerb. Hier finden Sie klassische Sparbücher, aber auch moderne Sparangebote wie das Online-Sparen, Sparkonto, Sparcard, etc. Ein Sparbuch (=Urkunde) ist von der rechtlichen Stellung nicht das Gleiche wie ein Sparkonto, jedoch wird aus Gründen der Einfachheit bei der Darstellung des Sparangebots hierüber nicht unterschieden. Jedoch finden Sie keine Angebote von DirektBanken oder Unternehmen die ebenfalls Sparprodukte anbieten. Wenn Sie diese ebenfalls vergleichen möchten (meistens bezahlen diese höhere Zinsen), so versuchen Sie Ihr Glück mit der Sicht aller Sparzinsen in Österreich.

Sparurkunden:

Unter einer Sparurkunde versteht man eine Geldeinlage bei einem Kreditinstitut die der Anlage dient und nicht dem Zahlungsverkehr. Weiters ist bei Sparurkunden charakteristisch, dass diese nur gegen die Ausfolgung von besonderen Urkunden, in Form einer Sparurkunde bzw. Sparbuch, entgegengenommen werden dürfen.

Spareinlagenvertrag:

Der Spareinlagenvertrag regelt zwischen dem Sparer und der Bank, welche Summe zu welchen Konditionen veranlagt wird. Der Sparer gibt die Einlage der Bank und diese übergibt dem Sparer eine Sparurkunde. In dieser Sparurkunde ist es dem Sparer möglich die gesparte Summe, den Jahreszinssatz sowie die Entgelte im Zusammenhang mit der Sparurkunde abzulesen.

Die Regeln für Sparbücher sind in §31 und § 32 des BWG geregelt.

Berechnung des Zinsertrags:

Die Berechnung des Zinsertrags erfolgt auf die jeweils angegebene Laufzeit. Bei täglich fälligen Sparzinsen kann die Laufzeit variabel gewählt werden (etwaige Zinsänderungen in der Zukunft können nicht berücksichtigt werden). Bei jenen Sparformen bei denen die Laufzeit fix gegeben ist, wird der Zinsertrag bis zum Ende der Laufzeit des Produkts errechnet.

Die jeweilige Berechnung wird inklusive KESt durchgeführt. Vom angegebenen Zinsertrag müssen jedoch immer noch 25 % KESt an das Finanzamt abgeführt werden (führt die Bank durch bzw. bei ausländischen Zinserträgen ist in der Regel der Sparer selbst dafür verantwortlich die Zinsen in seiner Einkommensteuererklärung anzuführen).

Das beste Sparzinsen Angebot online beantragen

Immer mehr Banken gehen dazu über ihre Angebote online anzubieten, ohne eine Filiale besuchen zu müssen. Speziell Online- bzw. Direktbanken bieten dies an und offerieren aus Effizienzgründen auch höhere Sparzinsen an, als es traditionelle Filialbanken tun - die Kostenersparnis wird direkt an die Kunden weitergegeben. Machen Sie den Vergleich und holen Sie sich die für Sie besten Zinsen!

So easy funktioniert der Sparzinsen Vergleich

Die Bedienung des Sparzinsenvergleichs ist ganz einfach. Geben Sie die Sparsumme ein, mit der Sie die Angebote vergleichen möchten und wählen Sie aus, wie lange diese Einlage gebunden werden soll. Haben Sie diese Eingaben getätigt, bestätigen Sie diese und der Vergleich errechnet die für Sie höchsten Angebote an Sparzinsen für den gewünschten Anlagehorizont.

Einlagensicherung:

Innerhalb der EU gibt es eine EG-Richtlinie, welche besagt, dass die EU-Mitgliedsstaaten bis 31.12.2010 den Privatkunden eine Mindestgarantie an Einlagensicherung von mindestens 100.000,00 Euro gewähren muss. Zusätzlich muss der jeweilge Staat auch die Verkürzung der Frist für die Behörden zur Feststellung der Insolvenz auf fünf Arbeitstage und für die Auszahlung der gesicherten Gelder auf 20 Arbeitstage umzusetzen. Die EU-Staaten können in ihrer nationalen Gesetzgebung bessere Konditionen festlegen.

Einlagensicherung Österreich

Alle Einlagen und Guthaben einschließlich Zinsen. Dies umfasst Girokonten, Sparbücher, Sparkonten und Bausparverträge. Im Moment müssen die Guthaben auf Euro sein oder zumindest auf eine Währung aus einem EWR-Mitgliedsstaat. Somit sind auch Guthaben in Schweizer Franken oder der Norwegischen Krone abgesichert, aber nicht Guthaben in US-Dollar. Die Einlagensicherung nach dem ESAEG (Einlagensicherungs- und Anlegerschutzentschädigungsgesetz) bietet einen grundsätzlichen Schutz von 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Banken sichern zu 100 % die Einlagensicherung ab (Staat hat sich mit 3.7.2015 zurückgezogen) über einen Einlagensicherungsfonds, welcher bis zum Jahr 2024 mit 0,8 % der gedeckten Einlagen von den Banken bestückt wird. Im Endausbau, also 2024, soll der Einlagensicherungsfonds dann tatsächlich über ca. 1,5 Milliarden verfügen. Da diese Summe nicht allzu hoch ist, falls wirklich ein größerer Ausfall eintritt, müssen die Banken sofort bis zu 0,5 % aller gedeckten Einlagen nachschießen und falls dies noch immer nicht ausreicht, so müssen die Banken einen Kredit aufnehmen, um den Ausfall zu bezahlen.

Bestehen Einlagen und Guthaben über 100.000 Euro so gilt laut dem BaSAG (Bankensanierungs- und Abwicklungsgesetz), dass deren Einlagen erst sehr spät herangezogen um die Verbindlichkeiten zu decken. Einlagen über 100.000 Euro haben den höchsten Rang.

Im Moment gibt es in Österreich 5 verschiedene Einlagensicherungssysteme, welche bis 2018 zu einem einheitlichen Sicherungssystem zusammengeschlossen werden soll. Der Gesetzgeber bietet jedoch an, dass IPS (institutsbezogenen Sicherungssystemen) die Möglichkeit haben sich bei der FMA als Einlagensicherungssystem anerkennen zu lassen. Sie müssen dafür aber bestimmte Auflagen erfüllen. Man darf davon ausgehen, dass die aktuell 5 Sicherungseinrichtungen daher auch über das Jahr 2018 hin bestehen werden, da jeder Sektor wieder sein eigenes Süppchen kochen möchte.

  • Sparkasse Haftungs AG (alle Sparkassen und Erste Bank)
  • Volksbank Haftungsgenossenschaft eG (alle Volksbanken)
  • Hypo-Haftungs-Gesellschaft m.b.H. (alle Hypos)
  • Österreichische Raiffeisen-Einlagensicherung eGen (alle Raiffeisenbanken)
  • Einlagensicherung der Banken & Bankiers G.m.b.H. (alle restlichen Banken)
Die Einlagensicherung in Österreich schützt Einlagen bis 100.000 pro Person und Bank zu 100 %

Bank fällt aus, wie gehts nun weiter? Tritt tatsächlich die Einlagensicherung in Kraft, so gibt es für Beträge bis 100.000 Euro keinen Selbstbehalt und die Frist bis zur Auszahlung beträgt 20 Tage bzw. bis max. 30 Tage. Um an das Geld zu kommen, muss ein Antrag bei der jeweiligen Sicherungseinrichtung gestellt werden und den Nachweis der Forderung belegen können.

Einlagensicherung Bundesschatz.at

Die Einlagen auf Bundesschatz.at werden durch die Republik Österreich besichert und sind aus diesem Grunde wohl die höchste Stufe der Besicherung innerhalb von Österreich.

Einlagensicherung Sparanlage.at

Bei der Sparanlage.at handelt es sich um keine Bank, sondern um ein Angebot der SPAR Österreichische Warenhandels-AG (=Emittentin). Sie kaufen hier Commercial Papers (=kurzfristige Unternehmensanleihen). Für die kurzfristigen Unternehmensanleihen der SPAR Österr. Warenhandels-AG haftet rein die SPAR AG als Emittentin mit ihrem gesamten Vermögen.

Einlagensicherung Deutschland

Im Vergleich zur österreichischen Einlagensicherung ist die deutsche Einlagensicherung mehrstufig und deutlich umfassender. Die deutsche Einlagensicherung besteht aus 3 Säulen. Es gibt in Deutschland eine gesetzliche Entschädigungseinrichtung in Form des Einlagensicherungsfonds wie in Österreich. Zusätzlich gibt es auch die Absicherung von institutsichernden Einrichtungen und die dritte Säule in Form eines freiwilligen Einlagensicherungsfonds (z. B. die ING DiBa Österreich ist Mitglied beim Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.). Wenn tatsächlich etwas passieren sollte, so wird innerhalb von 7 Tagen das offene Guthaben ausbezahlt (ab 1.1.2016, bis dahin dauert es max. 20 Tage).

Weitere Informationen zur Einlagensicherung in Deutschland finden Sie auch hier auf Wikipedia:

Die Einlagensicherung in Deutschland schützt Einlagen bis 100.000 pro Person und Bank zu 100 %

Einlagensicherung Niederlande

Die niederländische Nationalbank (DNB - DeNederlandscheBank) ist die Hüterin der Einlagensicherung in den Niederlanden und betrifft somit Banken wie die MoneYou, Amsterdam Trade Bank oder Yapi Kredi, welche in Österreich unter der niederländischen Einlagensicherung auf der Suche nach Spareinlagen sind. Abgesichert sind 100.000 Euro pro Person und Bank. Gibt es Gemeinschaftskonten, so erhöht sich die Summe jeweils um die Anzahl an Personen (z. B. ein Ehepaar hat damit eine Sicherung bis max. 200.000 Euro pro Bank). So wie es in Österreich auch der Fall ist bezahlen die Banken aus den Niederlanden ab 1.7.2015 in einen Einlagensicherungsfonds ein, welcher im Bedarfsfalle geleert wird. Die Deckung der Einlagensicherung für Sparanlagen beläuft sich auf bis zu 100.000,00 € pro Person und Bank. Ob eine Bank tatsächlich Teil des niederländischen Einlagensicherungsfonds ist, finden Sie über das Suchfenster am Ende der Website der niederländischen Nationalbank heraus.

Die Einlagensicherung in den Niederlanden schützt Einlagen bis 100.000 pro Person und Bank zu 100 %

Einlagensicherung Frankreich

Die Einlagensicherung in Frankreich besteht aus einem Einlagensicherungsfonds mit dem Namen Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution, kurz FGDR, welcher von den Banken Frankreichs bestückt wird, um im Falle eines Bankenausfalls die Entschädigung zahlen zu können. Im Insolvenzfall wird innerhalb von 5 Werktagen festgestellt ob die Schuld besteht und innerhalb von 20 Werktagen der Betrag vom Einlagensicherungsfonds (Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution) ausbezahlt. In Österreich bieten französische Banken wie die Renault Bank direkt oder Crédit Agricole ihre Sparangebote für Österreicher an, unterliegen aber der französischen Einlagensicherung. .

Die Einlagensicherung in Frankreich schützt Einlagen bis 100.000 pro Person und Bank zu 100 %

Einlagensicherung Estland

Estland ist seit 2004 Mitglied der EU. Es gilt bei der Big Bank der estnische Einlagensicherungsfonds mit einer Haftung von bis zu EUR 100.000,00. Da Estland ein relativ kleiner Staat ist (1,3 Millionen Einwohner), werden gerne Parallelen zu z. B. Island gezogen. Über den baltischen Tiger Estland und deren Wirtschaftskraft findet sich auf Wikipedia folgender Beitrag. Mit 1.1.2011 ist Estland ein Teil der Eurozone.

Einlagensicherung Luxemburg

Luxemburg ist Mitglied der EU. Ihre Einlagen sind durch den luxemburgischen Einlagensicherungsfonds (AGDL) bis zu einer Höhe von 100.000,00 € pro Anleger abgesichert. Möchten Sie bei der Advanzia Bank Ihr Geld veranlagen, so unterliegt die Advanzia der luxemburgerischen Einlagensicherung.

Einlagensicherung Tschechien

Tschechien ist Mitglied der EU. Die Einlagen sind in Tschechien über einen Einlagensicherungsfonds abgedeckt. Der "Fonds Pojisteni Vkladu" war mit Ende April 2013 mit rund 1 Milliarde Euro bestückt (26,5 Milliarden Tschechiche Kronen). Die Einlagen sind mit pro Bank und dort pro Kunde mit maximal 100.000,00 Euro Gegenwert durch diesen Fonds abgesichert. Aber Achtung: Die Auszahlung aus dem Einlagensicherungsfonds erfolgt auf jeden Fall in tschechische Kronen, auch wenn die Einlage in Euro war. Dies geht aus der Website des Einlagensicherungsfonds hervor, welcher wie folgt darüber informiert:

Deposit compensation is paid to 100% of the deposit amount. The maximum compensation amount is EUR 100,000 per client per bank, building society or cooperative savings bank. The compensation of foreign exchange deposits is paid out in Czech crowns.

In den Jahren 1995 bis 2013 wurde der Einlagensicherungsfonds von insgesamt 12 Banken in Anspruch genommen. Dabei wurden rund 300.000 Kunden entschädigt mit einer Summe von 39 Milliarden Kronen (heutiger Gegenwert ca. 1,4 Milliarden Euro). Man sieht in der Vergangenheit, dass der Einlagensicherungsfonds auch tatsächlich funktioniert, wenn alle Stricke reißen sollten.

Einlagensicherung Portugal

Auch in Portugal, als Mitglied der EU, gelten die Richtlinien der Europäischen Union zur Einlagensicherung. Es gibt einen Fonds, welcher dazu dient die Spareinlagen privater Sparer bis zu einem maximalen Betrag von 100.000 Euro zu 100 % abzusichern. Im Einlagensicherungsfonds Portugals befinden sich rund 50 Banken, die Atlantico ist eine dieser Banken.

Einlagensicherung Polen

Seit Anfang 2011 gilt auch in Polen eine Einlagensicherungsgrenze von 100 % bei Einlagen bis zu umgerechnet 100.000 Euro. Bisher wurden 5 Bankenkonkurse seit dem Bestehen 1995 entschädigt, wobei die letzte Entschädigung 2001 stattfand.

Einlagensicherung Großbritannien

In Großbritannien heiß die Einlagensicherung "Financial Services Compensation Scheme (FSCS)" und ist somit die offizielle Bezeichnung des britischen Einlagensicherungsfonds. Der FSCS ist seit 2001 für die Absicherung von Kundengeldern zuständig. Umgerechnet in Euro beträgt der Schutz 100 % bei Einlagen bis 100.000 Euro.

Einlagensicherung Italien

Durch die EU gibt es auch in Italien einen Einlagensicherungsfonds, welcher alle Spareinlagen bis 100.000 Euro zu 100 % absichert.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Angaben sind als Orientierungsgrößen zu verstehen und unverbindlich und können tatsächlich abweichen. Die Konditionen der Institute und Unternehmen werden regelmäßig recherchiert und/oder gemeldet. Ob diese Angaben richtig, vollständig und aktuell sind, darüber kann keine Haftung übernommen werden. Alle Angaben sind daher unverbindlich und es kann daraus kein Rechtsanspruch abgeleitet werden. Um ein individuelles Angebot zu erhalten, muss dieses von der jeweiligen Bank, Sparkasse bzw. Unternehmen angefordert werden. Die Angaben hier dienen lediglich zur Information. Mehr finden Sie auch in den Nutzungsbedingungen.
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