Finanzvermögen: Wie viel Geld haben die Österreicher?

Wir Österreicher werden von Jahr zu Jahr ärmer und ärmer. Genau so ist es! Die Statistik sagt aber etwas anderes, wenn man sich die veröffentlichten Daten der OeNB ansieht. Das Geldvermögen der Österreicher wächst seit Jahren über der Inflationsrate. Wie wir aus der Statistik wissen, heißt ein durchschnittliches Wachstum von x % des Finanzvermögens, dass jeder Österreicher davon profitiert.

Alle Zahlen in Millionen Euro.

Erklärung der Grafik:

Finanzvermögen in Summe

So reich ist Österreich, so viel Geld ist auf allen Veranlagungsinstrumenten zu finden. Dazu zählen Einlagen, Wertpapiere, Anteilsreichte und auch Versicherungs- und andere Altersabsicherungssysteme. Mit dieser Kennzahl wird die Größe des Gesamtvermögensbestands gemessen. Die Aktiva der Österreicher.

Verpflichtungen

Wir Österreicher haben nicht nur Geld sondern auch Schulden. Die Passiva. Auf dieser Seite finden sich kurz und langfristige Kredite und andere Verpflichtungen. 

Nettoposition

Rechnet man das „Finanzvermögen in Summe“ minus den „Verpflichtungen“ ergibt sich die Nettoposition. Das ist das, was rauskommt wenn die Schulden vom Vermögen abgezogen wird. So reich ist Österreich wirklich.

Zahlen zum Vermögen

Finanzvermögen der Österreicher

JahrFinanzvermögenFinanzvermögen NettoVermögensbildung

Die in der Grafik abgebildeten Zahlen sehen Sie in der Tabelle genauestens aufgelistet.

Quelle: OeNB

Details zum Reichtum der Österreicher

Der Blick zurück in das Jahr 2007 zeigt, dass damals folgende Positionen deutlich geringer waren und sich diese in den letzten 10 Jahren deutlich gesteigert haben:

  • Bargeld: +60 % – von 14.204 auf 22.779 Millionen Euro
  • Täglich fällige Einlagen: + 209 % – von 46.044 auf 142.237 Millionen Euro
  • Sonstige Anteilspapiere: +61 % – von 71.063 auf 114.137 Millionen Euro
  • Altersversicherungsleistungen: +562 % – von 1.625 auf 10.765 Millionen Euro

Gesunken hingegen sind folgende Positionen:

  • Sonstige Einlagen (also gebunden): -25 % – von 135.728 auf 102.289 Millionen Euro
  • Langfr. verz. Wertpapiere: -16 % – von 34.102 auf 28.685 Millionen Euro
  • Nicht-Lebensversicherungsansprüche: -43 % – von 8.393 auf 4.759 Millionen Euro

Bei diesen Zahlen geht sehr schön heraus, dass die Österreicher ihr Geld am liebsten auf Spareinlagen parken. Die Rendite ist dort aber mehr als unterirdisch, speziell wenn die Entwicklung der Sparzinsen und der Inflationsrate berücksichtigt wird. 

 

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