Banken

       

      Entwicklung Anzahl der Banken in Österreich

      Die goldenen Zeiten der Niederlassungen bzw. Filialen von Banken ist in Österreich vorbei, denn Österreich gilt gemeinhin als overbanked! Waren Schließungen von Filialen seit der Jahrtausendwende schon keine Seltenheit, hat sich seit 2010 das Tempo verschärft und man darf davon ausgehen, dass dieses Tempo weiterhin so von statten geht und noch viele weitere Filialen geschlossen werden. Das Problem der Banken ist hier, dass jede Filiale teuer ist. Sei es das Personal, seien es die Automaten in den jeweiligen Filialen.

      Hier sieht man nach den Zahlen der OeNB, wie sich die Anzahl an Hauptanstalten und Zweigstellen von Aktienbanken und Bankiers, Sparkassen, Hypobanken, Volksbanken, Raiffeisenbanken und Bausparkassen in den Jahren seit 2000 nach unten verändert haben.

      Wirft man einen Blick auf die Anzahl der geschlossenen Banken in den letzten Jahren, so zeigt sich, dass zwischen 120 und 231 Standorte geschlossen wurden. Die Bank Austria hat viele Standorte schließen lassen, aber auch bei den Raiffeisen- und Volksbanken wurden etliche Standorte überprüft und sodann geschlossen. Auch in den nächsten Jahren wird es wohl nicht besser werden.

      Hier die Anzahl der jährlichen Schließungen:

      • 2013: 127
      • 2014: 120
      • 2015: 181
      • 2016: 231
      • 2017: 194

      Man darf davon ausgehen, dass 2017 bzw. 2018 es zu weniger Schließungen kommen wird, durch die Aufspaltung von Post und BAWAG P.S.K. bzw. dem neuen, noch unbekannten Partner der Post. Hier wird es wohl ein paar neue Filialen geben, die  die Schließungszahlen ein wenig nach unten drücken wird. Der generelle Druck auf die Banken wird aber nicht nachlassen und man darf davon ausgehen, dass ab 2019 es wieder zu erhöhten Schließungszahlen kommen wird. Wie viele Banken Österreich braucht ist nicht abzusehen. Sind es 3.000 Standorte? Oder gar nur 1.000? Die Entwicklung wird es zeigen, wo dann der Stopp sein wird.

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