Sparzinsen Vergleich

Aktueller Zinsen Vergleich für Österreich

  • Aktueller & gratis Vergleich
  • Alle Angebote mit Einlagensicherung
  • Inklusive speziellen Neukundenangeboten

Wählen Sie den gewünschten Anlagebetrag aus und danach die geplante Anlagedauer und so erhalten Sie passende Angebote zum Besparen.

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Wer in der Not spart, der hat in der Zeit – und Zinsen gibt es auch noch dazu, auch wenn es im Moment nicht allzu hohe Sparzinsen sind.

Im Bankkonditionen Vergleich finden Sie die höchsten Sparzinsen für Sparer in Österreich.

BankZinsenDetailsLetzte ÄnderungWeiter
DADAT1,250 %Nur Neukunden: Ja
Mindesteinlage: €
Maximaleinlage: 100000 €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: jährlich
Einlagensicherung: Österreich
01.10.2018zum Angebot
Kommunalkredit Austria0,510 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: 10000 €
Maximaleinlage: 500000 €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: jährlich
Einlagensicherung: Österreich
27.09.2017zum Angebot
Santander Bank0,500 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: €
Maximaleinlage: €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: vierteljährlich
Einlagensicherung: Österreich
16.11.2016
Advanzia Bank0,500 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: 5000 €
Maximaleinlage: 1000000 €
KESt-Abzug: Kunde
Zinsgutschrift: monatlich
Einlagensicherung: Luxemburg
22.11.2016
Renault Bank direkt0,500 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: 1 €
Maximaleinlage: €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: monatlich
Einlagensicherung: Frankreich
03.07.2018zum Angebot
Addiko Bank0,500 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: 1 €
Maximaleinlage: 500000 €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: jährlich
Einlagensicherung: Österreich
30.04.2018zum Angebot
Moneyou0,450 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: €
Maximaleinlage: 1000000 €
KESt-Abzug: Kunde
Zinsgutschrift: vierteljährlich
Einlagensicherung: Niederlande
24.04.2018zum Angebot
Austrian Anadi Bank0,440 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: €
Maximaleinlage: 500000 €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: jährlich
Einlagensicherung: Österreich
01.05.2018zum Angebot
DenizBank0,400 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: 1 €
Maximaleinlage: 500000 €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: jährlich
Einlagensicherung: Österreich
13.02.2017zum Angebot
Denzel Bank0,350 %Nur Neukunden: Nein
Mindesteinlage: 1 €
Maximaleinlage: €
KESt-Abzug: Bank
Zinsgutschrift: jährlich
Einlagensicherung: Österreich
25.04.2017

Höchste Sparzinsen

Mit Stand 1. Oktober 2018 bieten folgende Banken die höchsten Sparzinsen für täglich fälliges Sparen an:

  1. DADAT: Neukunden erhalten hier 1,25 % für 4 Monate, jedoch nur bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 €. Nach den 4 Monaten geht es runter auf 0,15 %!
  2. Kommunal Kredit Invest: Legt man mehr als 10.000 € an, so erhält man 0,51 % p.a.
  3. Renault Bank: Dieses Angebot gilt für Neu- als auch für Bestandskunden. Hier gibt es 0,50 % ab dem ersten Euro und die Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Die KESt wird bei der Renault Bank von der Bank selbst abgeführt und die Zinsgutschrift erfolgt Monat für Monat.
  4. Moneyou: Die Bank aus den Niederlanden bietet im Moment 0,45 % und das ab dem ersten Euro. Was bei der Moneyou jedoch anders ist, ist der Umstand, dass es sich um eine niederländische Bank handelt, die sich nicht um die Versteuerung der Zinseinkünfte kümmert. Da muss man leider selbst Hand anlegen und das ist durchaus ein Aufwand, speziell beim ersten Mal.

Erklärung zum Sparzinsen Vergleich

Nur Neukunden

Gibt Hinweis darauf, ob dieses Angebot nur für Neukunden der Bank gilt, oder auch für Bestandskunden. Neukundenangebote haben meist ein nahes Ablaufdatum, danach gilt der Zins für Bestandskunden der in der Regel deutlich niedriger liegt.

Mindest- und Maximaleinlage

Gibt es bestimmte Grenzen des Angebots, dass ein bestimmter Minimal- bzw. Maximalbetrag eingezahlt werden muss?

KESt-Abzug

Wer bezahlt die Kapitalertragsteuer? Am gemütlichsten ist es natürlich, wenn die Bank selbst die Abfuhr der 25 %igen KESt übernimmt. Bei ausländischen Angeboten ist es aber meist so, dass man Brutto-für-Netto die Zinszahlungen erhält und man sich als Kunde darum kümmern muss, die Steuer abzuführen. Dies muss dann über die Einkommensteuererklärung getan werden und ist Jahr für Jahr neu zu erledigen. Der Aufwand liegt so beim Kunden. Will man das?

Zinsgutschrift

Wie oft erfolgt die Zinsgutschrift? Einmal jährlich wie es die meisten Banken tun, oder sogar öfter? Manche bieten jedes Quartal die Zahlung von Zinsen an und sogar monatliche Zinszahlungen gibt es bei so mancher Direktbank.

Einlagensicherung

Welche Einlagensicherung hat die jeweilige Bank? Es kommt nicht selten vor, dass Anbieter mit hohen Sparzinsen gar nicht aus Österreich kommen und so auch nicht der österreichischen Einlagensicherung unterliegen. Welche Einlagensicherung die jeweilige Bank hat, findet man hier. Möchte man allgemein mehr über die Einlagensicherungen in Europa wissen, so erfährt im Bereich Einlagensicherungen mehr.

Der oben angeführte Sparzinsen Vergleich zeigt Sparangebote für uns Österreicher zum Besparen aus Österreich bzw. für Österreich zeigt Ihnen sowohl heimische Angebote, als auch Angebote aus dem Ausland, welche für ÖsterreicherInnen ebenfalls verfügbar sind. Es gilt hier für das jeweilige Land die maximale Einlagensicherung zu beachten bei einer Veranlagung. In diesem Vergleich finden Sie auch Angebote von Filialbanken und Direktbanken.

Das beste Sparangebot

So findet man das für einen beste Sparangebot: Angebote zum Sparen gibt es wie Sand am Meer wie auch der obige Zinsvergleich gut aufzeigt. Daher bleibt es nicht aus, sich mit den gebotenen Konditionen auseinander zusetzen, möchte man nicht einfach blindlings das nächstbeste Angebot eröffnen. Vier Tipps sollen weiterhelfen, die richtige Wahl des Angebots zu treffen.

  1. Vergleich der Zinsen: Die Sparzinsen sind von Bank zu Bank und Angebot zu Angebot unterschiedlich. Ein Vergleich bietet sich einfach an. In einigen Fällen kann sogar über den Zinssatz mit der Hausbank verhandelt werden. Möchte man sich nicht alleine auf Zinsvergleich begeben, kann man auch unabhängige Agenturen wie die Arbeiterkammer Österreichs oder Konsument zurückgreifen. Diese vergleichen objektiv die Zinssätze der in Österreich geschäftigen und registrierten Banken.
  2. Vermeiden von Zinsfallen: Zinsfallen finden sich in den Vorschusszinsen. Möchte man frühzeitig auf das Geld Zugriff haben, werden Vorschusszinsen fällig, speziell bei Sparbüchern kommt dies oft vor. Hingegen ist bei gebundenen online Sparkonten meist der Fall so, dass gar kein vorzeitiger Zugriff möglich ist. Vorschusszinsen können sich auf einen Satz von einer Promille per Monat für die abgehobene Geldsumme berechnen. Damit verliert man an Zinsguthaben.
  3. Kostenkontrolle: Überprüfen sie welche Kosten für die Sparbuchführung anfallen. Muss ein monatlicher Beitrag zur Kontoführung gezahlt werde? Werden Gebühren bei Abhebungen fällig? Das sind zwei Aspekte, mit denen die Banken immer wieder gerne versuchen, den ein oder anderen Eurocent Profit zu schlagen.
  4. Verhandeln von Schließungsspesen: Möchte man sein Sparbuch auflösen, so werden Schließungsspesen fällig. Diese gilt es im Vorfeld mit der Bank, bereits vor Sparbucheröffnung auszuhandeln.

Beste Sparzinsen Angebot online beantragen

Immer mehr Banken gehen dazu über ihre Angebote online anzubieten, ohne eine Filiale besuchen zu müssen. Speziell Online- bzw. Direktbanken bieten dies an und offerieren aus Effizienzgründen auch höhere Sparzinsen an, als es traditionelle Filialbanken tun – die Kostenersparnis wird direkt an die Kunden weitergegeben. Machen Sie den Vergleich und holen Sie sich die für Sie besten Zinsen und dies sind meist die Angebote bei Direktbanken.

So easy funktioniert der Sparzinsen Vergleich

Die Bedienung des Sparzinsenvergleichs ist ganz einfach. Geben Sie die Sparsumme ein, mit der Sie die Angebote vergleichen möchten und wählen Sie aus, wie lange diese Einlage gebunden werden soll. Haben Sie diese Eingaben getätigt, bestätigen Sie diese und der Vergleich errechnet die für Sie höchsten Angebote an Sparzinsen für den gewünschten Anlagehorizont.

Entwicklung

Der Chart zeigt die Entwicklung der Sparzinsen bei den auf Bankkonditionen gelisteten Angebote für die täglich fällige Laufzeit, also jene Angebote, die keine Bindung aufweisen. Auf diesem Chart sieht man den Verfall der Sparzinsen in den letzten 10 Jahren sehr deutlich. In den letzten Jahren sind wir im Schnitt deutlich unter 0,2 % und man bedenke, dass von diesem Wert auch noch die Kapitalertragsteuer abgezogen werden muss:

Eine deutlich umfangreichere Auswertung über die Entwicklung der Sparzinsen in Österreich und wie es um den Realzins steht, also der Gegenüberstellung des Sparzins minus der Inflationsrate, der findet hier deutlich detailliertere Auswertungen zur Entwicklung der Sparzinsen in Österreich.

Versteuerung der Zinserträge

In Österreich müssen die Zinsen versteuert werden und dies funktioniert über die Abgeltungssteuer namens „Kapitalertragsteuer“ oder kurz auch „KESt“ genannt. In Österreich wird die KESt in vier verschiedene Umstände aufgeteilt. Für Sparer mit Sparbüchern oder Sparkonten gilt jedoch nur die erste KESt. Hier die vier Umstände der KESt:

1. KESt 25 % auf Sparbuch-Erträge (Sparbuch-Zinsen)
2. KESt 27,5 % auf WP-Erträge

a. KESt aus Dividenden-Zahlungen bei Aktien (in Banken meist KESt I genannt)

b. KESt für Anleihe-Zinsen, also Kupons (KESt II)

c. KESt aus Kursgewinnen (Anleihen, Aktien etc.) (KESt III)

Wie viel hat der Staat mit der KESt auf Sparzinserträge in den letzten Jahren eingenommen? Das hat man dankenswerterweise über eine parlamentarische Anfrage  der NEOS erfahren.

  • Jahr 2013: 675 Millionen Euro
  • Jahr 2014: 518 Millionen Euro
  • Jahr 2015: 369 Millionen Euro
  • Jahr 2016: 285 Millionen Euro

Da die Zinsen in diesen Jahren gesunken sind, sind natürlich auch die Einnahmen aus der KESt in diesen Zeiträumen gesunken. Was sich für den Finanzminister aber mehr bezahlt macht sind die Erträge aus Wertpapier-Erträgen:

  • Jahr 2010: 1.251 Millionen Euro
  • Jahr 2011: 1.449 Millionen Euro
  • Jahr 2012: 1.179 Millionen Euro
  • Jahr 2013: 1.308 Millionen Euro
  • Jahr 2014: 1.578 Millionen Euro
  • Jahr 2015: 2.638 Millionen Euro
  • Jahr 2016: 1.284 Millionen Euro

Online Sparen vs. Sparbuch

Es ist nicht einfach für den Österreicher, denn wir sind es gewöhnt mit dem Sparbuch auf die Bank zu gehen und dort Geld aus das Sparbuch zu legen. Die neuen Zeiten haben aber auch hier Einhalt gezogen und so gibt es neue und modernen Sparkonten, welche in der Regel auch höhere Sparzinsen anbieten als es Sparbücher tun und so ergibt es meist Sinn online zu sparen und nicht auf das physische Sparbuch auszuweichen. Die Höhe der Sparzinsen und die Möglichkeit jederzeit über das Online Banking der jeweiligen Bank Einsicht in den aktuellen Guthabenstand zu bekommen ist einfach zu attraktiv und ohne Umschweife möglich – beim Sparbuch muss der Gang zur Bank in den Öffnungszeiten erst einmal geschafft werden, speziell für Berufstätige nicht immer ein einfaches Unterfangen.

Sparbuch Österreich

Österreich gilt als Land, das weniger stark von der Finanzkrise betroffen wurde. Die Banken sind überaus stabil und das Sparbuch hat seit jeher Tradition. Es gehört zu den am meisten bevorzugten und beliebtesten Anlageformen. Warum? das Sparbuch gilt als risikoarm, renditestark und darüber hinaus als sicher. Doch auch in Österreich ist Sparbuch nicht gleich Sparbuch. Worauf gilt es demnach zu achten, wenn man sich ein Sparbuch zulegen möchte? Wichtige Aspekte sind die Bindungsfrist und auf der Anlagezweck. Dann heißt es Konditionen vergleichen und den Zinssatz überprüfen. Entscheidet man sich für ein Sparbuch mit variablen Zinssatz, kann dieser sogar bei Abschluss verhandelt werden. In Österreich wird zwischen kurz- und langfristigen Zinsen unterschieden. Für einen der beiden muss man sich entscheiden beim Abschluss des Sparbuches. Überlegen Sie daher gut, wo ihre Prioritäten liegen. Alternativen zum Sparbuch sind übrigens das Tagesgeldkonto und auch das Festgeldkonto. Ein Tagesgeldkonto bietet eine hohe Rendite, Sicherheit und Flexibilität. Beim Festgeld entscheidet man sich für einen längeren Anlagezeitraum. Doch welche Vorteile sind mit einem klassischen Sparbuch verbunden?

Vorteile des Sparbuchs

Die Vorteile liegen auf der Hand: Feste Zinsen für einen festgelegten Zeitraum, eine hohe Sicherheit, die auf die österreichische Einlagensicherung zurückzuführen ist sowie verschiedene Sparmöglichkeiten, wie Kapital- und Prämiensparen. Die mit einem Sparbuch zu erwirtschaftenden Erträge hängen zusammen mit dem Anlagebetrag des Sparbuchs. Dazu beeinflusst das allgemeine, bzw. gesamtwirtschaftliche Zinsniveau ebenfalls die Ertragsgewinnung. Entscheidet man sich für ein Sparbuch, so ist, in Zusammenhang mit der Veranlagungsdauer und Laufzeit ein Zinssatz zu vereinbaren.

Wie Sparen – 4 verschiedene Arten

In Österreich werden unterschiedliche Sparbuchformate angeboten. Die typischen Arten sind

  • Online Sparkonten
  • Sparcards
  • Kapitalsparbücher und
  • Prämiensparbücher.

Online Sparkonten sind Konten die zu reinen Sparzwecken angelegt werden. Es gibt ein Online Banking, welches Zugang bietet, aber keine Möglichkeit Geld in bar zu beheben. Um an das Geld von online Sparkonten zu kommen, muss das Geld an ein Referenzkonto überwiesen werden. Sparcards sind dabei Konten, bei denen die Einlagen jeden tag fällig werden. Je höher der Betrag, desto höher liegt auch der Zinssatz. Für den täglichen Zahlungsverkehr können die Sparcards nicht genutzt werden. Dafür ist die Sparcard äußerst flexibel. Besonders für diejenigen, die ihr Geld anlegen, aber jeder Zeit zur Verfügung haben wollen, ist die Sparcard eine gute Alternative. Ein Kapitalsparbuch eignet sich für einen jeden, der zum einen höhere Summen anlegen möchte und zum anderen diese über einen längeren Zeitraum gesichert haben will. Der Zinssatz wird festgelegt. Das Prinzip orientiert sich hier am Festgeldkonto. Der Betrag wird mit Kontoeröffnung eingezahlt. Die Zinsen werden einmal jährlich ausgeschüttet. Mit Kontoeröffnung legt man ebenfalls die Laufzeit fest. Es kann zwischen 12, 36 oder 60 Monaten Geld angelegt werden. Ein Prämiensparbuch eignet sich für jene Sparer, die in Etappen Geld sparen möchten. Die Zinssätze sind variable und orientieren sich an der allgemeinen Zinssatzentwicklung. Mit Abschluss eines Prämiensparbuches schließt man auch eine Laufzeitvereinbarung ab. Diese kann zwischen zwei und vier Jahren liegen. Ein weiterer Unterschied beim Sparbuch in Österreich wird zwischen Losungs- und Namenssparbüchern unterschieden. Ein Namenssparbuch ist als das typische, klassische Sparbuch zu betrachten. Losungssparbücher werden bis zu einer Anlegesumme von 15 000 Euro angeboten. Ein jeder der Sparbuch, Ausweis und das Losungswort besitzt, hat Zugriff auf das Sparguthaben. Eine Identifikation ist seit 2010 zwingende Voraussetzung. Namenssparbücher werden ab einer Anlagesumme von 15 000 Euro angeboten. Hier ist die Verfügbarkeit des Geldes ausschließlich für den Namenshalter des Sparbuches möglich. Dieser muss sich nicht nur ausweisen, sondern ebenfalls mittels Unterschrift sich identifizieren.

Was wird benötigt, möchte man ein Sparbuch eröffnen?

Nicht viel. Zu allererst den Willen sich ein Sparbuch zu zulegen. Dann die Motivation sich mit seinen benötigten Unterlagen auf den Weg zur Bankfiliale zu machen. Es folgt eine klein klein wenig Geduld, während man wartet, dass der Schalter frei wird und schließlich kann mit einem Lächeln die Sparbucheröffnung begonnen werden. Nicht zu vergessen sind allerdings der amtlich ausgestellte Lichtbildausweis zur Überprüfung der Identität und die persönliche Kontaktaufnahme mit dem Schalterbeamten.

Ist die Privatsphäre gewahrt?

Fragt man sich, ob sein Sparbuch anonym ist, so muss die Frage mit ‚Nein‘ beantwortet werden. Kein Sparbuch in Österreich und innerhalb der Länder der europäischen Finanzunion sind mehr anonym. Die Privatsphäre wird dennoch gewahrt. In Österreich gilt die Regelung, dass ein Sparbuch als solches noch als ‚anonym‘ eingestuft wird, dass aber jede Transaktion festgehalten wird und somit als nicht mehr anonym eingestuft wird. Wer Geld von seinem Sparbuch erhalten möchte, muss zwingend seine Identität preisgeben. Grundsätzlich wird dies über den Kontakt mit einem Bankangestellten vorgenommen.

Kann man als Deutscher in Österreich ein Sparbuch eröffnen?

Dank der europäischen Integration und des gemeinsamen Wirtschafts- wie Finanzraumes fällt die Antwort positiv aus: Ein Sparbuch wird als einfache Geldanlage eingestuft, die im Rahmen der europäischen Ordnung einem jeden Bürger Europas offensteht. Allerdings ist eine persönliche Eröffnung des Sparbuchs notwendig. Eine Steuerersparnis lässt sich aber dadurch nicht gewinnen. Denn dank eines grenzüberschreitenden Abkommens, werden auch für in Österreich geführte Konten Abgeltungssteuern fällig. Dank modernster Technologie werden die Daten von deutschen Kontoführern in Österreich an die deutsche Steuerbehörde weitergeleitet.

Welche Banken bieten Online Sparkonten?

Folgende Banken überzeugen durch ihre Rendite mit hohen Sparzinsen beim online Sparen:

  • Anadi Bank
  • DADAT
  • Addiko Bank
  • Moneyou
  • Kommunalkredit Invest
  • Advanzia
  • Santander Consumer Bank,
  • Renault Bank direkt,
  • Denzelbank,
  • Porschebank,
  • DenizBank,
  • Autobank

Die meisten dieser Banken haben keine Filialen und sind als Direktbanken am Markt tätig. Manche dieser Banken wie Hello bank oder DenizBank haben in verschiedenen Städten Filialen, wobei hier meist die guten Angebote nicht gültig sind, welche sonst beim online Sparen möglich sind. Die gebotenen Zinsen sind sehr attraktiv. Spart man in Österreich so kann man sich sicher fühlen. Die Spareinlagen sind abgesichert, natürlich auch beim online Sparen. Selbst dann, wenn das gewählte Kreditinstitut zahlungsunfähig wird oder Konkurs anmelden muss. Hier unterscheiden sich die österreichischen Banken aber auch nicht zwingend von den Deutschen.

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