Konvergenzprogramme

Mittelfristige staatliche Planungen und Annahmen über die Entwicklung wichtiger ökonomischer Variablen im Hinblick auf die Erreichung der im EG-Vertrag angeführten Referenzwerte. 
Konvergenzprogramme (Konvergenz) umfassen normalerweise einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Sie werden von der Europäischen Kommission (EU-Kommission) und dem Wirtschafts- und Finanzausschuss (WFA) geprüft. Deren Berichte dienen als Grundlage für die Beurteilung durch den ECOFIN-Rat. Nach dem Beginn der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) am 1. Jänner 1999 legen jene Mitgliedstaaten, die den Euro noch nicht eingeführt haben, weiterhin Konvergenzprogramme vor; Länder, die zum Euro-Währungsgebiet gehören, erstellen dagegen Stabilitätsprogramme, wie sie im Stabilitäts- und Wachstumspakt  vorgesehen sind.

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