Bausparen mit weniger Verträge, aber auf hohen Niveau

Die Zahl der Neuverträge ging beim beliebten Bausparen in Österreich in den ersten 6 Monaten 2018 zurück laut Angaben der österreichischen Bausparkassen. Aber nicht nur die Ansparverträge sind zurückgegangen auch bei den Bausparfinanzierungen ging das Volumen zurück.

Nicht alles geht zurück: Ein Plus bei den Spareinlagen

Auch wenn die Anzahl der Bausparverträge zurück ging, so gibt es ein Plus bei der eingelegten Summe bei den Bausparverträgen, auch wenn dieses Plus nur leicht ist. Statt 20,4 Milliarden sind es nun 20,5 Milliarden in den ersten 6 Monaten 2018 im Vergleich zu den ersten 6 Monaten im Jahr 2017. Dass diese Summe nicht zurück gegangen ist liegt laut Angaben der Bausparkassen vor allem daran, dass viele Österreicher auch nach Ablauf des Bausparvertrages weiter sparen.

Weniger Bausparverträge

Gab es letztes Jahr noch 4,6 Millionen Verträge in ganz Österreich, s sind es heuer nur noch 4,5 Millionen. Es ist ein Rückgang, doch darf man festhalten, dass es ein Raunzen auf sehr hohen Niveau ist, denn wir Österreicher sind noch immer ein Fan des Bausparens, auch wenn es objektiv gesehen kaum gute Gründe gibt, warum wir diese Ansparform verwenden sollen – einzig die Möglichkeit bzw. Chance auf eine Finanzierung ist ein möglicher Grund einen Bausparvertrag abzuschließen, aber selbst hier sind die Konditionen aktuell nicht bestechend im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienfinanzierungen von Banken.

Sehr deutlich ging die Anzahl der Neuverträge zurück, denn im ersten Halbjahr 2018 gingen die neuen Bausparverträge um 15 Prozent zurück und liegen nun bei knapp über 300.000 Stück. Dieser Rückgang soll nun ein wenig gebremst werden, so die Hoffnung der Bausparkassen. Die Wiederauflagen des Sanierungsschecks zur thermischen Sanierung von Privaten und Unternehmen können über die Bausparkassen abgewickelt werden und so erhoffen sich diese wieder ein besseres Geschäft. Man darf gespannt sein, denn wenn sich beim aktuellen Zinsniveau nichts Großartiges verändert darf man wohl davon ausgehen, dass sich die aktuellen Rückgänge weiterhin fortsetzen werden.

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