Sparzinsen im April 2017

Die besten Sparzinsen im Österreich Vergleich - von täglich fällig bis 10 Jahre gebunden

Die aktuellen Sparzinsen:

  • Sparzinsen täglich fällig
      - bis zu 1,110 % Austrian Anadi Bank
      - bis zu 1,000 % ING-DiBa Österreich
      - bis zu 1,000 % DADAT
  • Sparzinsen 3 Monate gebunden
      - bis zu 0,700 % Big-Bank
      - bis zu 0,600 % Porsche Bank AG
      - bis zu 0,600 % Santander Bank
  • Sparzinsen 6 Monate gebunden
      - bis zu 0,800 % Big-Bank
      - bis zu 0,750 % Alior Bank
      - bis zu 0,710 % Austrian Anadi Bank
  • Sparzinsen 9 Monate gebunden
      - bis zu 0,850 % Big-Bank
      - bis zu 0,700 % Santander Bank
      - bis zu 0,650 % Denizbank AG
  • Sparzinsen 1 Jahr gebunden
      - bis zu 1,010 % Credit Agricole
      - bis zu 0,960 % Austrian Anadi Bank
      - bis zu 0,900 % Alior Bank
  • Sparzinsen 1,5 Jahre gebunden
      - bis zu 0,950 % Atlantico Europa
      - bis zu 0,900 % Big Bank
      - bis zu 0,900 % Santander Bank
  • Sparzinsen 2 Jahre gebunden
      - bis zu 1,100 % Credit Agricole
      - bis zu 1,100 % Atlantico Europa
      - bis zu 1,050 % Renault Bank direkt
  • Sparzinsen 3 Jahre gebunden
      - bis zu 1,600 % Banca Sistema
      - bis zu 1,250 % Atlantico Europa
      - bis zu 1,200 % Credit Agricole
  • Sparzinsen 4 Jahre gebunden
      - bis zu 1,600 % Atlantico Europa
      - bis zu 1,310 % Credit Agricole
      - bis zu 1,260 % VakifBank International AG
  • Sparzinsen 5 Jahre gebunden
      - bis zu 1,700 % Atlantico Europa
      - bis zu 1,400 % Credit Agricole
      - bis zu 1,400 % Banca Sistema
  • Sparzinsen 6 Jahre gebunden
      - bis zu 1,450 % Credit Agricole
      - bis zu 1,410 % VakifBank International AG
      - bis zu 1,400 % Big Bank
  • Sparzinsen 7 Jahre gebunden
      - bis zu 1,500 % Credit Agricole
      - bis zu 1,500 % Big Bank
      - bis zu 1,460 % VakifBank International AG
  • Sparzinsen 10 Jahre gebunden
      - bis zu 3,000 % Banca Sistema
      - bis zu 2,000 % Big Bank
      - bis zu 1,600 % Yapi Kredi

Die letzten Zinsänderungen

Datum Anbieter Laufzeit Zinsen Bisher Zinsen Neu Veränderung
26.04.2017 Banca Sistema 1 Jahr gebunden 1,200 % 0,800 % -0,400 %
26.04.2017 Banca Sistema 2 Jahre gebunden 1,500 % 0,900 % -0,600 %
26.04.2017 Banca Sistema 3 Jahre gebunden 1,700 % 1,600 % -0,100 %
26.04.2017 Banca Sistema 4 Jahre gebunden 2,400 % 1,100 % -1,300 %
26.04.2017 Banca Sistema 5 Jahre gebunden 2,700 % 1,400 % -1,300 %
25.04.2017 Denzel Bank Täglich fällig 0,500 % 0,350 % -0,150 %
25.04.2017 Santander Bank 6 Monate gebunden 0,900 % 0,600 % -0,300 %
21.04.2017 Raiffeisenbank Wels 1 Jahr gebunden 0,150 % 0,100 % -0,050 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Gunskirchen 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Gunskirchen 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Kleinmünchen Linz 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Kleinmünchen Linz 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Kleinmünchen Linz 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Leonding 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Leonding 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Leonding 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Seewalchen am Attersee 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Seewalchen am Attersee 5 Jahre gebunden 0,450 % 0,500 % 0,050 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Wels Täglich fällig 0,255 % 0,125 % -0,130 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Wels 2 Jahre gebunden 0,150 % 0,300 % 0,150 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Wels 3 Jahre gebunden 0,300 % 0,500 % 0,200 %
20.04.2017 Raiffeisenbank Wels 4 Jahre gebunden 0,500 % 0,750 % 0,250 %
19.04.2017 HYPO NÖ Täglich fällig 0,100 % 0,050 % -0,050 %
19.04.2017 HYPO NÖ 1 Jahr gebunden 0,250 % 0,200 % -0,050 %
19.04.2017 HYPO NÖ 3 Jahre gebunden 0,500 % 0,300 % -0,200 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Altheim 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Altheim 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Altheim 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Ennstal 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Ennstal 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Ennstal 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Kematen an der Krems 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Kematen an der Krems 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Kematen an der Krems 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Wels Süd 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Wels Süd 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
18.04.2017 Raiffeisenbank Wels Süd 5 Jahre gebunden 0,400 % 0,500 % 0,100 %
15.04.2017 EasyBank Täglich fällig 0,150 % 0,020 % -0,130 %
13.04.2017 HYPO Salzburg Täglich fällig 0,300 % 0,150 % -0,150 %
13.04.2017 Hypo Tirol 6 Monate gebunden 0,450 % 0,300 % -0,150 %
13.04.2017 Hypo Tirol 1 Jahr gebunden 0,300 % 0,200 % -0,100 %
13.04.2017 Hypo Tirol 2 Jahre gebunden 0,400 % 0,300 % -0,100 %
13.04.2017 RLB OÖ 2 Jahre gebunden 0,250 % 0,150 % -0,100 %
10.04.2017 Volksbank Salzburg 3 Monate gebunden 0,200 % 0,150 % -0,050 %
10.04.2017 Volksbank Salzburg 6 Monate gebunden 0,200 % 0,150 % -0,050 %
10.04.2017 Volksbank Salzburg 1 Jahr gebunden 0,200 % 0,150 % -0,050 %
10.04.2017 Volksbank Salzburg 2 Jahre gebunden 0,375 % 0,200 % -0,175 %
10.04.2017 Volksbank Wien 1 Jahr gebunden 0,150 % 0,125 % -0,025 %
10.04.2017 Volksbank Wien 2 Jahre gebunden 0,200 % 0,170 % -0,030 %
08.04.2017 RLB OÖ 3 Jahre gebunden 0,200 % 0,250 % 0,050 %
08.04.2017 RLB OÖ 4 Jahre gebunden 0,300 % 0,400 % 0,100 %
03.04.2017 Santander Bank Täglich fällig 0,000 % 0,900 %
03.04.2017 Volksbank Wien Täglich fällig 0,200 % 0,150 % -0,050 %
01.04.2017 DADAT Täglich fällig 0,000 % 1,000 %
01.04.2017 DADAT Täglich fällig 0,000 % 0,300 %
01.04.2017 Hypodirekt Täglich fällig 0,200 % 0,130 % -0,070 %
01.04.2017 Livebank Täglich fällig 0,300 % 0,200 % -0,100 %
01.04.2017 Livebank 1 Jahr gebunden 0,300 % 0,200 % -0,100 %
01.04.2017 Volksbank Vorarlberg 1 Jahr gebunden 0,300 % 0,250 % -0,050 %

Holen Sie die besten und höchsten Sparzinsen für sich heraus und vergleichen Sie die aktuellen Sparzinsen im April 2017 mit der Hilfe des Sparzinsen Vergleichs auf Bankkonditionen.at! Die Angebote der verschiedenen Angebote reichen von täglich fälligen Sparzinsen bis hin zu einer langfristigen Bindung über 10 Jahre (entspricht 120 Monate). Die Faustregel lautet, dass je länger Sie sich binden, desto höher sind die Sparzinsen. Gleichzeitig haben Sie bei einer langen Bindung das Risiko, dass sich im Laufe dieser Zeit das Zinsniveau ändert und die allgemeinen Zinsen steigen, während Sie noch immer die niedrigen, fixen Sparzinsen über die weitere, restliche Laufzeit haben. Wenn Sie daher die Sparzinsen vergleichen, überlegen Sie sich, wie lange Sie sich binden möchten:

Beim Vergleich der aktuellen Sparzinsen achten Sie bitte unbedingt auf die aktuelle Inflationsrate. Im optimalen Fall soll die Höhe der Sparzinsen nach Abzug der Kapitalertragsteuer (25 %) größer sein als die aktuelle Inflationsrate. Falls dieser Zinssatz nach KESt kleiner ist als die Inflationsrate, so wird ihr Geld weniger wert und es tritt eine Entwertung ein. Hier ein Fallbeispiel:

Der höchste Zinssatz beträgt 1,2 %. Zieht man hier die 25 %ige Kapitalertragsteuer ab, so sind es 0,9 Netto-Zinsen. Liegt die Inflation aktuell bei 1 %, so wird ihr Veranlagtes um -0,1 Prozentpunkte weniger wert im Jahr.

Aktuelle Inflation in Österreich: 2,0 %

Ihnen gefällt der Vergleich der Sparzinsen?


Wenn Sie die Sparzinsen der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen, so berücksichtigen Sie bitte, dass Direktbanken, also Banken die keine Filialen besitzen und nur über das Internet ihre Produkte anbieten, durch die niedrigen Kosten, meist höhere Zinsen anbieten als herkömmliche Filialbanken. Auf der anderen Hand, müssen Sie für sich festlegen, ob Sie Ihr Geld lieber einer lokalen, regionalen Filialbank zum Anlegen geben möchten.

Die aktuellen Sparzinsen können nach verschiedensten Kriterien betrachet werden. Neben der Laufzeit ist eine weitere Filtermöglichkeit die Sparangebote nach "Sparzinsen in Österreich", "Sparbuchzinsen" oder "Online Sparen" Angebote zu unterscheiden. Wenn Sie keine Einschränkung wünschen, sondern alle auf Bankkonditionen vorhandenen Angebote sehen möchten, so sehen Sie sich die gesamte Liste an.

Sparzinsen Entwicklung

Bankkonditionen führt seit über 5 Jahren Aufzeichungen über die Sparzinsen und kann aus diesen Daten interessante Statistiken erstellen, aus denen die Entwicklung der Sparzinsen für die unterschiedlichsten Laufzeiten abzulesen ist. Im Moment gibt es diese Statistiken für die folgenden Laufzeiten:

Hier sehen Sie Sparzinsen Entwicklung der Sparzinsen seit 2009

Wie Sie im Chart der Entwicklung der Sparzinsen sehen können gibt es seit Jahren nur eine Richtung, die nach unten. Es gibt auch keine wirklichen Anzeichen, dass sich die Sparzinsen in nächster Zeit wieder nach oben entwickeln werden. Wenn man sich aktuell entscheidet, so ist es wohl kein Fehler, wenn man sich auf 6, 12 oder 24 Monate bindet und so höhere Zinsen sichert als auf täglich fällig.

Was es zum Thema Sparzinsen in Österreich zu wissen gibt – Interessante Fakten zum Thema

Gespart wird schon immer – mal mehr, mal weniger. Die Lust der Bürger auf das Sparen hängt auch immer maßgeblich von den vorherrschenden Konditionen auf dem Zinsmarkt ab. Sind die aktuellen Sparzinsen entsprechend hoch, entscheiden sich einmal mehr oder einmal weniger Anleger dazu, ihr Geld bei den Kreditinstituten – oder auch Geschäftsbanken genannt – anzulegen. Dabei ist das Sparen nicht gleich Sparen. Und so bieten die österreichischen Geschäftsbanken ihren potentiellen Anlegern eine Fülle interessante Angebote und Sparprodukte, die Österreicher und auch Ausländer gleichermaßen nutzen können, um ihr Kapital möglichst lukrativ anzulegen. Die Höhe der gewährten Sparzinsen richtet sich dabei immer nach dem entsprechenden Sparprodukt, welches der Anleger wählt. Innerhalb dieses Textes sollen die beliebtesten Sparprodukte der Österreicher in Bezug auf Sparkonten näher erklärt werden. Des Weiteren sollen die verschiedenen Kontoarten miteinander verglichen zu werden, um für jede individuelle Anforderung das passende Sparprodukt mit den jeweilig besten Sparzinsen ausfindig zu machen. Des Weiteren soll auch darauf eingegangen werden, wie potentielle Anleger etwaige Sparkonten-Angebote ausfindig machen können und für sich das beste Angebote im Netz ausfindig zu machen. Zu guter Letzt ist aber auch noch die Kenntnis über steuerliche Aspekte von äußerster Wichtigkeit – für Inländer wie für Ausländer gleichermaßen. Begonnen werden sollen die weiteren Ausführungen jedoch zuerst mit einem Vergleich zwischen Tagesgeldkonten und Festgeldkonten – den immer noch beliebtesten Sparkonten-Produkten der Österreicher.

Täglich fällig sparen oder binden?

Eine besonders schwere Wahl zu treffen haben österreichische Anleger vor allem zwischen Tagesgeld- und Festgeldkonten. Denn beide Sparprodukte sind ideal für all jene Anleger, die ein zu hohes Risiko scheuen, wie dies z.B. bei alternativen Geldanlagen oder Aktien der Fall ist. Daher fällt die Wahl in Österreich auch noch nach wie vor immer wieder gern zu den Tagesgeldkonten sowie zu den Festgeldkonten der allgemeinen Geschäftsbanken. Die flexibelste Form stellen hier die Tagesgeldkonten dar. Hierbei handelt es sich um ein verzinstes Konto ohne eine feste Laufzeitenregelung. Der Anleger – oder auch der Kontoinhaber – legt hier ein beliebiges Kapital für einen ihm völlig freien Zeitraum an und erhält im Gegenzug den dafür aktuell geltenden Tagesgeldzins. Sparzinsen erhalten die Anleger bei dieser Kontoart in der Regel unterjährig – also z.B. monatlich, viertjährlich oder halbjährlich und in seltenen Fällen per annum, also jährlich. Das macht diese Kontoart zum einen richtig interessant für Anleger, die so den so genannten Zinseszinseffekt nutzen wollen. Tagesgeldkonten gelten zudem als äußerst sicher, da die Kapitalanlagen hier meist von der österreichischen, bzw. europäischen Einlagensicherung vor Verlust geschützt sind. Und noch ein Riesenvorteil erschließt sich aus den Tagesgeldkonten: sie gelten als besonders flexibel, da der Anleger hier täglich auf sein Geld zugreifen kann. Anders als bei einem Girokonto kann ein Tagesgeldkonto jedoch nicht für den täglichen Zahlungsverkehr genutzt werden. Für all jene, die einen täglichen Zugriff auf ihr angelegtes Kapital wünschen, bzw. für all jene, die das Anlagekapital frei verändern oder anpassen möchten, denen seien die österreichischen Tagesgeldkonten-Angebote wärmstens ans Herz gelegt. Ein bisschen anders sieht die Sache jedoch schon bei den Festgeldkonten – also bei gebundenen Anlagen – aus. Hierbei handelt es sich um ein Konto, auf welches Geldbeträge für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt werden. Die Zeiträume werden vorher vertraglich vereinbart – ebenso aber auch gewährte Sparzins. Üblich sind vereinbarte Anlagedauern von 6, 12, 24, 48 oder 60 Monaten Laufzeit. Je länger die gewählte Laufzeit ist, desto höher fallen in der Regel die zu erwartenden Sparzinsen aus, die dem Anleger bei dieser Kontoart gewährt werden. Hierfür darf jedoch für den gesamten Zeitraum der Anlage nicht auf das angelegte Kapital zurückgegriffen werden. Wo Sie Ihr Tagesgeld- oder Festgeldkonto abschließen – ob nun bei der eigenen Hausbank oder bei einer Direktbank – dass sollten Sie Sich ebenso gut überlegen. Innerhalb des folgenden Abschnitts sollen Online-Sparangebote mit regulären Sparbüchern verglichen werden.

Online Sparkonto oder Sparbuch?

Die Sparzinsen bei einem Sparbuch richten sich in aller Regel nach den aktuellen Leitzinsen der Zentralbank – Sparbücher sind jedoch nicht unbedingt mit Tagesgeldkonten vergleichbar, da bei Sparbüchern nur ein jährlicher Zinsgewährt wird. Eine Abbuchung vom Sparbuch muss zudem persönlich bei der jeweiligen Hausbank vorgenommen werden. Hierfür muss sich der entsprechende Anleger zu seiner Hausbank begeben und sich den gewünschten Betrag am Schalter vom Kundenberater gegen Vorlage seines Ausweises auszahlen lassen – oder auch einzahlen. Sparbücher gelten als die sicherste Geldanlage überhaupt, da diese ebenfalls einer Einlagensicherung unterliegen und zudem auch ein stabiles Zinsniveau aufweisen, da diese an den Leitzinsgekoppelt sind. Auch hier kann sich der Anleger im Laufe der Anlagedauer über potentiell eintretende Zinseszinsen freuen. Deutlich davon zu unterscheiden sind die Online Sparkonten, bei denen der Anleger sein Kapital bei einer Direktbank – also bei einer reinen Internetbank – anlegt. Hier gibt es keinerlei persönlichen Kontakt zwischen Anleger und Bankmitarbeiter – entsprechende Informationen können sich Anleger hier über die jeweiligen Service-Hotlines einholen. Da die Direktbanken hier jedoch jede Menge Personalkosten und auch sonstige, laufende Kosten im Gegensatz zu den Filialbanken einsparen, erhalten Anleger hier in der Regel auch vorzugsweise höhere Sparzinsen, bei gleichbleibend geringem Anlagerisiko – für all jene, denen persönlicher Kontakt mit der Bank nicht zu wichtig ist, ist dieses Kontomodell sicherlich gut geeignet. Im nächsten Abschnitt soll auf das Thema Sicherheit – speziell: die österreichische Einlagensicherung – eingegangen werden.

Was ist die Einlagensicherung und wo gilt diese?

Die Einlagensicherung dient bei Sparkonten zum Schutz von Einlagen im Falle eines Verlustes. Verlustfälle erleiden Kreditinstitute z.B. in Fällen von Insolvenz, bei denen der Staat dann die Sicherung der Einlagen übernimmt – sprich: dieser bezahlt jene Einlagen dann an den etwaigen Kapitalanleger aus. Dies ist gesetzlich geregelt, da jede Geldanlage auch mit einem potentiellen Ausfallrisiko – sei es nun Eigenverschulden der Bank oder höhere Macht – verbunden. Im Normalfall geben entsprechende Geschäftsbanken ihren Anlegern eine Garantie in Form einer staatlichen Einlagensicherung bis zu einer gewissen Höhe des Anlagekapitals. In Österreich muss jede Geschäftsbank einer Einlagensicherung unterliegen – seit dem Jahre 2010 beträgt die Mindesteinlagensicherung in Österreich 100.000 Euro. Im Fall der Fälle übernehmen insgesamt fünf österreichische Einlagensicherungen, die allesamt Mitglied bei der Europäischen Vereinigung für Einlagensicherungen sind, die Ausbezahlung der Einlagen – dies umfasst natürlich auch ausländische Kapitalanleger einer inländischen Bank. Hierbei spielt es immer eine Rolle, in welchem Staat die entsprechende Bank Ihren Hauptsitz hat. Somit unterliegen österreichische Kapitalanleger einer französischen Bank im Zweifelsfall der französischen Einlagensicherung.

Welche ist die beste Sparform und wie finde ich diese?

Was die individuell beste Sparform ist, dass muss jeder Anleger natürlich für sich selbst herausfinden – im Prinzip weist jede Sparform ihre Vor- und Nachteile auf. Bei festgebundenen Einlagen dürfen Sie das festangelegte Kapital natürlich für den vertraglich vereinbarten Zeitraum nicht unbedingt benötigen. Sollten Sie Sich dazu entschließen, dass Kapital dennoch vorzeitig vom Festgeldkonto abzubuchen, müssen Sie große Zinseinbusen in Kauf nehmen. Deutlich flexibler sind da schon die Tagesgeldkonten. Hier können Sie frei entscheiden, wann und wie viel Geld Sie abheben möchten – Sie werden in Österreich aber auch deutlich geringere Zinsen für diese Sparform erhalten. Festgeldkonten sind daher ideal für Anleger, die das anzulegende Geld frei zur Verfügung haben und nicht sofort zur Liquidierung benötigen. Tagesgeldkonten lohnen sich vor allem für Sparer, die die Kapitalanlage eher als Rücklage für schlechtere Zeiten sehen. Natürlich gibt es aber auch noch die Möglichkeit des Zuwachssparens – also des Sparens in Raten. Hier können Sie vertraglich vereinbarte Sparraten in festen Abständen auf das jeweilige Sparkonto einzahlen. Im günstigsten Fall erhalten Sie auf die Einzahlungen selbst so genannte Bonuszahlungen sowie erhalten auf das bereits angesparte Kapital ohnehin Sparzinsen. Auch hier können Sie das Konto bzw. den Vertrag vorzeitig kündigen – diese Sparkonto-Form bildet einen guten Kompromiss zwischen Festgeldkonto und Tagesgeldkonto. Unbedingt achten sollten Sie jedoch darauf, dass das entsprechende Sparkonto eine Einlagensicherung aufweist. Im Grunde genommen ist die österreichische Einlagensicherung bereits eine der sichersten der Welt, da diese von fünf Säulen gestützt wird. Eine noch sichere Einlagensicherung finden Sie bei der europäischen Einlagensicherung vor – hier ist das Sparguthaben von der EZB vor Verlust geschützt. Online können Sie sowohl die Angebote der Direkt- und auch die der Filialbanken finden – und zwar in Sparzinsen-Vergleichsportalen im Netz. Hier finden Sie eine große Auswahl an Sparkonten, die Sie nach Ihren individuellen Vorgaben filtern und somit finden können. Sollten Sie also eine persönlichere Beziehung mit Ihrer Bank wünschen, so sollten Sie Sich diesbezüglich für eine Filialbank entscheiden, müssen aber mitunter geringere Zinsen bzw. Kontoführungsgebühren in Kauf nehmen. Bei den Direktbanken erhalten Sie in der Regel höhere Zinsen, erfahren jedoch im Schnitt einen schlechteren Kundenservice bzw. weisen Direktbanken keinerlei Filialen und in diesem Zusammenhang auch weniger Bargeldabhebemöglichkeiten auf.

Wie hoch ist die Kapitalertragssteuer bei den Sparzinsen?

Aktuell beträgt die Kapitalertragssteuer bei den Sparzinsen exakt 25 Prozent – jene Kapitalertragssteuer wird aber erst ab einem jährlichen Zinseinkommen in Höhe von 8.887 Euro fällig – bzw. ab einem lohnsteuerpflichtigen Einkommen plus Zinseinkommen von zusammen 10.000 Euro. Bei Zinsbeträgen unterhalb der genannten Werte können Sie einen Antrag auf Kapitalertragsrückerstattung stellen und die Kapitalertragssteuer wird Ihnen entsprechend zurückerstattet.

Wie funktioniert das mit den Steuern, bei den Angeboten aus dem Ausland?

Zinseinnahmen, die bei Banken mit Sitz im Ausland erwirtschaftet worden sind, müssen ebenfalls in der eigenen Steuererklärung angegeben und somit dem Finanzamt gemeldet werden. Jene Zinseinkommen unterliegen dann den ganz normalen Rahmenbedingungen für Kapitalerträge, welche im vorherigen Abschnitt angesprochen worden sind.
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