Bank99 mit Gegenwind

Was gab es nicht alles für Geschichten und Märchen, warum es letztes Jahr nicht so ganz klappen wollte zwischen in der Kurz-Zeit-Ehe der Österreichischen POST AG und der FinTech Group, heutigen Flatex AG. Jetzt ist die POST noch immer beteiligt an der Flatex AG, doch die Liebe war rasch verflogen. Nun hat sich die POST eine schöne, neue Braut angelacht mit der Bank Kalmus der Grazer Wechselseitigen Bankengruppe und nun geht es mit 1. April 2020 auch schon los mit den Bankprodukten.

Der Mitbewerb in Österreich ist auch schon ein wenig nervös, was die POST hier aufstellen wird und insbesondere zu welchen Konditionen. Die ersten Scharmützel gibt es mit einer weiteren Ex, der BAWAG P.S.K. – diese

BAWAG P.S.K. will 100.000 Euro exekutieren bei der POST

Die BAWAG zerrt die POST vor ein Gericht und hat bereits eine einstweilige Verfügung erwirkt bei einer Kunden Abwerbeaktion. Hier geht es darum, dass seit November die POST 9,90 Euro für jede Bareinzahlung verlangt und 3,00 Euro rückvergüten möchte, wenn dieser Kunde dann bei der Bank99 Neukunde wird. Das gefällt der BAWAG P.S.K. gar nicht und geht gegen die sogenannten Sammelpässe vor, so die Wiener Zeitung. Anscheinend hält sich die POST aber nicht daran, so die Meinung der BAWAG P.S.K. und deshalb will diese nun 100.000 Euro bei der POST exekutieren so Die Presse. Was für ein Rosenkrieg!

Schlechte Presse: Anlaufverluste

Dem nicht genug, meint es die Presse auch nicht gut mit der neuen Bank99. Eine APA Meldung schafft es heute zu vermelden, dass die Bank99 2019 hohe Verluste schrieb in der Höhe von 26,2 Millionen, weil doch die Betriebsaufwendungen um das ca. 9fache stiegen auf fast 30 Millionen Euro. Liegt vermutlich stark daran, dass hier eine Bank im Aufbau ist und hier einmal investiert werden muss.

Seien wir gespannt, was die Bank99 in gut einem Monat an den Tag zaubert am 1. April 2020! Der Mitbewerb fürchtet sich – zurecht oder zu voreilig?

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