George hat über 200.000 User

Im Jänner 2015 haben Erste Bank und Sparkassen einen Meilenstein im modernen Online Banking gesetzt und haben George veröffentlicht. George wird als DAS moderne Online Banking präsentiert mit einem modernen, zeitgemäßen Design und einer Nutzerfreundlichkeit, denn Erste Bank und Sparkasse waren der Meinung, dass dies dem Online Banking aller Banken fehlt und die Bankkunden dies wünschen.

Auf den ersten Blick dürfte die Rechnung aufgehen, denn laut der Pressemitteilung der Erste Bank gibt es bereits mehr als 200.000 George User. Im Schnitt ist der typische George User 39 Jahre alt und 20 % aller George User sind sogar älter als 50 Jahre.

Was bietet George?

George bietet Online Banking im klassischen Stil an in einem neuen, zeitgemäßen Layout. Benutzer des Raiffeisen ELBA-Bankings würden wohl frohlocken, wenn sie das Design von George kennen würden (aber Design ist nicht alles). Aber auch die Funktionen können spannend sein bei George. Grundsätzlich kann George alles, was das klassiche Netbanking der Erste Bank und Sparkassen auch kann. Speziell die Überweisungen können sehr einfach getätigt werden. Eine neue Überweisung funktioniert nämlich über die Eingabe des Empfänger IBANs, oder des Namens oder dem Scannen eines QR-Codes über eine Webcam.

george-ueberweisung

 

Was bieten die George Plugins im Store?

Die Funktionen von George können auch erweitert werden. Manche Plugins sind kostenlos, eines kostet aktuell bereits etwas (ein 7 Jahres Archiv). Dass die Plugins laufend erweitert werden ist klar und wird wohl so enden, dass das Online Banking mit George in der Basisfunktion kostenlos sein wird und zur Kundenbindung beiträgt und gewisse Plugins die geschickt sind, dementsprechend etwas Monat für Monat kosten werden. Spannend ist auch, dass von anderen Banken die Daten und Informationen importiert werden können. Zwar immer nur zu einem gewissen Stichtag via einer CSV-Datei, welche auf George geladen werden muss, aber immerhin. Kritiker können hier anmerken, ob es denn klug ist, so viele Daten bei einer Bank zu haben durch den Gewinn von Komfort. Eine Frage, die jeder für sich beantworten muss.

george-store-plugin

 

Kritik an George

George hat 200.000 User, aber wie viele nutzen George regelmäßig? Durch die massive Bewerbung des neuen Online Bankings haben sicherlich sehr viele zufriedene Netbanking Kunden sich die Oberfläche von George einmalig angesehen und ein wenig herumprobiert. In so manchen Kommentaren im Internet wie z. B. hier auf Konsument, finden sich Stimmen, die die Idee preisen, aber die Ausführung nicht schätzen und so wieder zur klassischen Oberfläche von Netbanking zurück wechselten.

 

Wieso heißt George eigentlich George?

Das sagt die Erste Bank darüber, warum George jetzt auch George heißt:

Vor über 100 Jahren revolutionierte Lawrence Sperry die Luftfahrt. Er erfand den ersten Auto-Piloten, der liebevoll George genannt wurde. „Let George do it!“, „Lass George das machen!“, wurde bald zum buchstäblich geflügelten Satz, der für Vertrauen in Technologie stand. In Erfindungen, die das Leben einfacher und sicherer machen. Wir sehen George, den Autopiloten, als Vorbild für George, das modernste Banking Österreichs. Eine Erfindung, die einem Routineaufgaben abnimmt, Finanzgeschäfte erleichtert und intelligent macht.

Link zu George:

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