Inflation im Februar 2026 auf 2,2 % gestiegen, bald wieder auf 3 %?

Basierend auf dem Statistik Austria VPI-Bericht für Februar 2026 erstelle ich einen sachlichen Artikel im österreichischen Ton ohne Formatierung:

Inflation im Februar 2026 auf 2,2 % gestiegen

Die österreichische Inflation ist im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahr auf 2,2 % angewachsen, nach 2,0 % im Jänner. Der Verbraucherpreisindex (VPI 2025, Basis 2025=100) lag laut Statistik Austria bei 101,4 Punkten. Im Monatsvergleich stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,8 %.

Hinter dem moderaten Anstieg steckt eine differenzierte Entwicklung. Während Haushaltsenergie und Treibstoffe die Inflation zwar immer noch dämpfen, tun sie dies weniger kräftig als im Jänner. Stattdessen verteuerten sich Tabakwaren deutlich, und Dienstleistungspreise blieben überdurchschnittlich hoch. Ohne Gastronomie, Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke läge die Inflation bei nur 1,3 %.

Gastronomie und Beherbergung führen weiterhin die Preistreiber an. Diese Dienstleistungen stiegen im Jahresvergleich um 5,1 %, mit einem Einfluss von +0,64 Prozentpunkten auf die Gesamtinflation. Gastronomiedienstleistungen allein verteuerten sich um 5,4 %, während Beherbergungsdienstleistungen mit +3,2 % moderater anstiegen. Bei Wohnung, Wasser, Strom, Gas und anderen Brennstoffen betrug die Teuerung 1,5 %, höher als im Jänner mit 1,1 %. Die Mieten (inklusive Neuvermietungen) sind um 4,5 % gestiegen, deutlicher als im Vormonat mit 4,0 %.

Auf der Gegenspielseite wirken Energiepreise teuerungsdämpfend, allerdings schwächer als zuletzt. Strom verbilligte sich um 7,6 %, ein kleineres Minus als im Jänner mit 8,2 %. Heizöl sank um 7,2 % (Jänner: 9,4 %), während Gaspreise mit minus 1,0 % nahezu unverändert blieben. Auch Treibstoffe verloren an Kraft, mit einem Rückgang von 5,1 % statt 6,5 % im Jänner.

Bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken betrug die Teuerung 2,4 %, etwas weniger als im Jänner mit 2,6 %. Hier fallen unterschiedliche Entwicklungen auf: Kaffee verteuerte sich zwar noch um 11,6 %, der Preisdruck sank aber deutlich vom Jänner (15,2 %). Fertiggerichte zogen um 3,4 % an, Obst um 2,5 %. Speisefette und Öle sanken um 15,4 %, weniger stark als im Jänner mit minus 19,3 %. Fleisch stieg um 5,0 %.

Tabakwaren verzeichneten einen kräftigen Anstieg um 8,8 %, fast doppelt so stark wie im Jänner mit 5,6 %. Zigaretten zählen damit zu den größten Preistreibern im Jahresvergleich. Alkoholische Getränke hingegen verteuerten sich nur noch moderat um 0,9 %.

Im Verkehrssektor betrug die Teuerung durchschnittlich 0,8 %, deutlicher als im Jänner mit 0,2 %. Während Treibstoffe weiterhin preisdämpfend wirken, stiegen die Reparaturkosten für private Verkehrsmittel um 4,7 %. Flugtickets legten um 0,8 % zu, nachdem sie im Jänner noch um 6,1 % gefallen waren. Gebrauchte Pkw verteuerten sich mit 3,4 % weniger stark als im Jänner mit 5,8 %.

Kommunikationsdienstleistungen setzen sich weiterhin als Preisdämpfer durch und sanken um 3,4 % im Jahresvergleich, hauptsächlich getrieben durch rückläufige Mobiltelefonie mit minus 11,7 %.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der EU-weit vergleichbar ist, lag im Februar bei 2,3 %, leicht über dem nationalen VPI. Der Unterschied ergibt sich aus höheren Gewichtungen für Flugtickets und Beherbergungsdienstleistungen im HVPI, die zum Anstieg beitragen, während Wohnungsinstandhaltung und Versicherungen mit niedrigeren Gewichten den Index dämpfen.

Beim Mikrowarenkorb, der den täglichen Einkauf abbildet, stieg das Preisniveau um 0,6 % im Jahresvergleich. Der Miniwarenkorb für einen wöchentlichen Einkauf legte um 1,2 % zu, deutlich unter der Gesamtinflation. Diese Differenz zeigt, dass Dienstleistungen und regelmäßigere Käufe deutlicher zur Preissteigerung beitragen.

Zusammenfassend bleibt die österreichische Inflationslage durch Dienstleistungen geprägt, insbesondere durch Gastronomie, Beherbergung und Mietpreise. Die preisdämpfende Wirkung von Energie schwächt sich ab, während einzelne Preistreiber wie Tabakwaren und Transportdienstleistungen an Gewicht gewinnen. Die Kerninflation ohne Energie und Saisonwaren liegt bei 2,8 %, deutlich über der Gesamtrate.

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