Netbanking der Erste Bank und Sparkassen wird mit 8.11.2017 eingestellt!

Das klassische Online Banking „Netbanking“ der Erste Bank und Sparkassen in Österreich wird mit 8. November 2017 eingestellt, so laut Kundeninformation die weitere Vorgehensweise. Das Ende von Netbanking war zu erwarten, denn der Sparkassen Sektor hat bereits seit Jahren „George“ am Start, welches ein aufgehübschtes, zeitgemäßes Online Banking ist und so hatte der Sektor die letzten Monate beide Systeme zu warten, wobei es bei Netbanking zu keinen Neuentwicklungen mehr gekommen ist, sondern die ganzen Ressourcen in den Ausbau von George verlagert wurden.

Netbanking Kunden erhalten eine wichtige Information bei einem Login in ihr Netbanking, wo auf das Ende vorbereitet wird.

Nun haben die Netbanking Kunden ein halbes Jahr Zeit sich an George zu gewöhnen. Online Banking verfügt über einen Lock-In, denn durch das jahrelange Gewöhnen an eine Oberfläche sind Kunden nicht bereit ihre Bank zu wechseln, weil sie sich beim Online Banking nicht umgewöhnen möchten. Beim Sparkassen Sektor ist die eigene Konkurrenz sogar im Hause, doch nutzen noch viel zu viele das bisherige Netbanking und haben sich George bestenfalls kurz angesehen. George selbst fehlt es an nichts, es ist zeitgemäß, verfügt über alle Funktionen die Netbanking bereits liefert und wird auch laufend weiterentwickelt. George kann sogar mehr als Netbanking, dennoch haben viele Kunden entschieden Netbanking weiterhin die Treue zu halten. Diese Treue wird mit Anfang November zu Ende sein, denn es gibt keine andere Chance mehr für die Kunden der Erste Bank und Sparkassen.

Netbanking deaktivieren

Wer bereits jetzt Netbanking deaktivieren möchte, der meldet sich in George an, klickt auf das New York-Bild und bestätigt danach die Deaktivierung von Netbanking. Mit dieser Deaktivierung von Netbanking ist die Nutzung ab 21.7.2017 nicht mehr möglich sich ins Netbanking anzumelden, sondern können nur noch George nutzen.

Wer das bereits macht, der hat die Chance auch etwas zu gewinnen. Es gibt eine Gutscheinkarte im Wert von 100 Euro oder eine Flugreise nach New York für 2 Personen zu gewinnen. Zwar keine mächtigen Gewinne und auch keine großartigen Gewinnchancen, aber nachdem Netbanking so und so abgedreht wird, besser als nichts, oder?

Netbanking oder George – was tun?

Gewöhnen Sie sich schon mal an George. Ganz gleich wie Sie Netbanking bereits liebgewonnen haben, es wird ein Ende geben. Dieses Ende ist nun absehbar und man kann Netbanking lob und preisen, am Ende wird Netbanking dennoch abgedreht. Es ist der Lauf der Zeit und Netbanking hat seine Dienste getan und das ca. 20 Jahre lang. Ein Methusalem in Sachen Online Banking. George führt das weiter, was Netbanking bisher war.

 

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D.W.

Sorry, aber George führt nicht das weiter, was Netbanking war – für George gibt es keine App für das Windows Phone, für Netbanking schon. Windows Phone Nutzer müssen ihre Onlinegeschäfte zukünftig über den Browser tätigen und haben keine App mehr… Rückschritt lässt grüßen!

Sorry, aber George ist derzeit nicht im Stande, die gleichen Funktionen wie das Netbanking zu liefern … Es fängt beim Girokonto damit an, daß die Vorlagen für Zahlungen nur teilweise und unvollständig übernommen werden. Weiters gibt es bei der Kontoübersicht keine Monatssummen mehr für Ein-/Ausgaben. Das Unternehmen schafft es beim Finanzmanger leider auch nicht, die Daten aus dem Netbanking 1:1 zu Übernehmen. Da scheinen Ausgaben, welche im Netbanking seit langem in Kategorien zugeordnet waren als ‚Unkategorisiert‘ auf. Eine ganze Kategorie (Hobby/Freizeit) wurde überhaupt nicht übernommen. In welche Kategorie meine Ausgaben verteilt wurden, hab ich noch nicht heraus gefunden. Auch können… Weiterlesen »

Manfried Hillisch

Wo ist zur Abmeldung von Netbanking das New York Biild zu finden ?

Georg

„Online Banking verfügt über einen Lock-In, denn durch das jahrelange Gewöhnen an eine Oberfläche sind Kunden nicht bereit ihre Bank zu wechseln, weil sie sich beim Online Banking nicht umgewöhnen möchten.“
Ich kann zwar nicht dem vollen Inhalt dieses Satzes folgen, aber :
Irrtum – auch mangelnde Bereitschaft endlich wieder eine multibankfähige Homebankingschnittstelle zur Verfügung zu stellen (vgl. HBCI in Deutschland) veranlässt mich nun endgültig dazu die Bank zu wechseln. Mangels Alternativen in Österreich wird das eine deutsche Bank sein – SEPA sei dank, ist das ja kein echtes Problem.