Österreich spart wieder mehr: Der Sparbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Die Erste Bank hat in einer Studie 1000 Österreicher und Österreicherinnen befragt zu ihrem Sparverhalten und nachdem die Erste Bank dies regelmäßig macht, gibt es Vergleichswerte zum Vorjahr. Herausgekommen ist in dieser Sparstudie, dass die Österreicher wieder mehr Geld anlegen wollen wie im letzten Jahr. Ganze 84 % planen es, dass sie in den kommenden 12 Monaten mehr Geld zurücklegen und brav sparen.

Interessant ist jedoch, dass die Liebkinder der Österreich, das Sparbuch und der Bausparer, immer mehr an Beliebtheit verlieren. Wer jetzt zu meinen glaubt, dass die Österreicher endlich auf den Geschmack von Wertpapieren kommen, so ists leider auch hier nicht viel besser, denn Wertpapiere sind bei den Österreichern auch eher im Abstieg. Herr und Frau Österreicher möchten ihr Geld viel lieber in Wohnung bzw. Haus investieren.

Hier die Hitliste, in was die Österreicher in den nächsten 12 Monaten ihr Erspartes anlegen wollen und wie es sich im Vergleich zum Vorjahr verändert:

  • Sparbuch  57% (-4)
  • Bausparen 51% (-6)
  • Lebensversicherungen 37% (-7)
  • Immobilen  21%  (+4)
  • Wertpapiere 23% (-2)

Die Sparzinsen selbst sind noch immer niedrig und die Entwicklung der durchschnittlichen Sparzinsen zeigt im Moment auch keine Trendumkehr. Ganz und gar nicht, selbst negative Sparzinsen stehen im Raum, bis dahin dauert es aber wohl noch. Die Aufzeichnungen von Bankkonditionen.at zeigen die Entwicklung der Sparzinsen in den letzten 7 Jahren und selbst bei den täglich fälligen Angeboten der erhobenen Banken liegt der durchschnittliche Zins bei mehr als 0,2 %.

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Österreicher legen mehr auf die Seite

Nicht nur, dass die Österreicher mehr zur Seite legen wollen, sie wollen auch einen höheren durchschnittlichen Sparbetrag zur Seite legen. Spannend ist hier, dass der Anstieg sogleich 1.000 Euro beträgt und nunmehr bei 5.500 Euro liegt. Thomas Schaufler verweist hier darauf, dass der Anstieg beim durchschnittlichen Sparbetrag nicht gleichzusetzen ist damit, dass die Österreicher mehr Geld zur Verfügung haben, sondern sie nun überlegen, was sie mit dem Geld welches ihnen übrig bleibt, tun sollen.

 

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