Österreichische Bausparkasse kündigen Altverträge

Kannte man es bisher nur aus Deutschland, so gehts nun auch in Österreich los! Die Wüstenrot Bausparkasse scheint ihre Kunden davon zu informieren, dass die hohen Sparzinsen für die laufenden Bausparverträge nicht bis zum Vertragsende erfüllt werden und der Bausparkunde nun 2 Möglichkeiten hat, wie er denn nun weiterhin seinen Bausparvertrag besparen kann. Die 2 Möglichkeiten sind:

  • Die Reduktion der Bausparzinsen auf 0,125 %
  • Abheben des besparten Gelds vom Bausparvertrag

Betroffen sind jene Bausparer, welche nach Ablauf der 6jährigen prämienfinanzierten Ansparphase das Geld weiterhin bei der Bausparkasse liegen lassen. Hier wurden vor einigen Jahren noch hohe Fixzinsen versprochen – diese Fixzinsen kann man sich heute nicht mehr leisten und daher kommt die Wüstenrot Bausparkasse mit diesen 2 Wahlmöglichkeiten.

Eine ähnliche Vorgehensweise dürfte auch die s-Bausparkasse bei Altkunden einschlagen. Altkunden vor den 2000er Jahren wurde ein Fixzinssatz zugesagt, welche heute noch immer über 2 % Sparzinsen bekommen würden. Da sich das allgemeine Zinsniveau verändert hat, hat die s-Bausparkasse diese Kunden informiert und ebenfalls den Zins gekürzt.

Was die Bausparkassen bereits jetzt gerne getan haben ist, bei Altverträgen das Übersparen nicht zu ermöglichen oder nur bis zu einer bestimmten Grenze. Dies war dann attraktiv, wenn es einen fixen Zinssatz gab, welcher deutlich höher war als der marktübliche Zinssatz. Hier sparten Bausparer gerne mehr ein als die altbekannten 1.200 Euro pro Jahr die prämienbegünstigt waren. So manche Bausparkasse wie die s-Bausparkasse hat hier die Bausparer darüber informiert, dass der zugesagte Zinssatz nur bis zu einer Grenze von knapp über 10.000 Euro gilt und für Einlagen darüber hinaus wird ein deutlich niedriger Zinssatz verrechnet.

Weitere Quellen zu den Kündigungen der Bausparkassen:

 

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