BAWAG P.S.K. schickt ihre Easybank nach Deutschland und später nach Großbritannien!

Gestern war die Pressekonferenz zum Jahresergebnis der BAWAG P.S.K. und der Vorstand plauderte dort ein wenig aus dem Nähkästchen. Nach dem gestern ein Rekordgewinn verlautbaren werden konnte und das Unternehmen selbst immer wieder zum Verkauf steht oder ein Börsegang im Raum steht, musste natürlich auch ein wenig Fantasie präsentiert werden. Diese Fantasien haben es in sich, denn die Direktbank Tochter Easybank soll nun ins Ausland und dort für Furore sorgen.

Easybank goes Germany and UK

Die Easybank mit ihren knapp 550.000 Kunden soll demnach noch heuer in Deutschland starten und später auch in Großbritannien. Vor Jahren gab es beim Markteintritt der deutschen Teambank in Österreich mit ihrem „easykredit“ einen ordentlichen Rechtsstreit, der darin gipfelte, dass die Teambank in Österreich ihren Kredit unter „fairer Kredit“ anbietet. Wenn nun der Markteintritt auf die andere Art und Weise erfolgt, darf man gespannt sein, unter welchen Namen dies die Easybank macht. Wann ein Markteintritt in Großbritannien geplant ist, darüber ist nichts näheres bekannt.

BAWAG P.S.K. will noch immer durch Zukäufe wachsen

Der CEO Byron Hayes hat in der Presseaussendung bekanntgegeben, dass seine Bank auch weiterhin eine aktive Rolle bei der Konsolidierung des Bankwesens in Europa spielen wird. Die BAWAG P.S.K. interessierte bzw. interessiert sich bekanntlich für die Übernahme der deutschen Postbank sowie des Retailgeschäfts der Bank Austria in Österreich. Da vermutlich beide Geschäfte nichts werden, ist die BAWAG P.S.K. anderwertig bereit sich durch Zukäufe zu vergrößern.

Ebenso gab die BAWAG P.S.K. bekannt, dass sie auch in Start-Ups investieren. Start-Ups in der Finanzbranche sind heutzutage mehr als en vogue und das lässt sich die BAWAG P.S.K. bis zu 100 Millionen Euro kosten, sofern sich interessante Partnerschaften oder Übernahmen ergeben würden.

Dank Geschäftserfolg der BAWAG P.S.K. räumt Vorstand und Aufsichtsrat ordentlich ab

Der Geschäftserfolg der BAWAG P.S.K. hat für Vorstand und Aufsichtsrat einen warmen Geldregen parat, denn das Wirtschaftsblatt berichtet, dass diese nun doppelt so viel wie noch letztes Jahr bekommen, nämlich 24 Millionen Euro. Seit 2012 wurden ca. 750 Mitarbeiter abgebaut und die BAWAG P.S.K. hat heute rund 3.700 Mitarbeiter. Nimmt man durchschnittliche Gehaltskosten von 50.000 Euro her, so ergibt die naive Milchmädchenrechnung, dass mit rund 24 Millionen rund 500 Mitarbeiter bezahlt werden könnten. Blickt man aber auf die bewegte Zukunft der Bank zurück, so war ein kräftiger Tritt auf die Kostenbremse wichtig und richtig und die Ergebnisse geben der Bank recht, während sich viele andere Banken in Österreich ordentlich quälen müssen, um zukunftsfit zu werden.

Quellen: http://www.tt.com/home/11202428-91/bawag-will-heuer-mit-easybank-nach-deutschland-sp%C3%A4ter-nach-uk.csp
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4938781/Bawag_Wollen-Offensive-spielen?from=gl.home_wirtschaft
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/4938762/24-Millionen_Bawag-verdoppelt-Vorstandsgehaelter?_vl_backlink=/home/index.do

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