Österreichs Banken verdienen prächtig, unter anderem dank Zinswende!

Österreichs Banken dürfen sich zufrieden zurücklehnen beim Betrachten des Jahresergebnis 2022. Die Österreichische Nationalbank veröffentlichte die aggregierten Jahresergebnisse der österreichischen Banken und hier zeigt sich, dass das Zinsergebnis aber auch das Provisionsergebnis explodierte im Vergleich zum Jahr 2021. Über 20 % beläuft sich hier die Steigerung.

Ein Indiz dafür, dass die Zinswende bei den Banken angekommen ist, aber nicht beim Sparer. Die Banken heimsen sich die höheren Zinsen für ihr Betriebsergebnis erfolgreich ein. Das Zinsergebnis stieg von 15,7 Milliarden Euro auf 19,3 Milliarden Euro. Ein Plus von 23,3 %. Das Provisionsergebnis stieg von 8 Milliarden Euro auf 10,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 25,6 %.

Aber auch beim Handel gab es eine ordentliche Steigerung des Erfolgs. Beim GuV Punkt Handelserfolg und sonstige Bewertungsergebnisse konnten sich die österreichische Kreditinstitute um +27 % steigern. Von 666 Millionen Euro auf 845 Millionen Euro.

Unterm Strich, also von den Betriebserträgen, Betriebsergebnis bis hin zum Ergebnis vor und nach Steuern zeigt sich, es lief hervorragend für die österreichischen Banken im Geschäftsjahr 2022!

Bei all den Gewinnen und rosigen Aussichten relativiert jedoch die OeNB die Ergebnisse. Sie verweist darauf, dass die Ergebnisse m Kontext einer eingetrübten Konjunktur, einer hohen Inflation und der entsprechend entschlossenen restriktiven Geldpolitik zu sehen sowie einer eingeschränkten Realisierbarkeit regionaler Gewinne in Belarus und Russland aufgrund der Folgen der russischen Invasion.

Quelle: OeNB.at

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